Schwimmer: Erfolge auch auf der großen Bahn

Zwei Wettkämpfe standen in jüngster Zeit auf der Agenda der Nachwuchsschwimmer des VfL Nagold. Neben einigen Podestplatzierungen freuten sich die Verantwortlichen beim VfL über jede Menge Bestzeiten.

Auf eher ungewohntem Terrain bewegten sich Elias Stoll (2004), Erik Schik (2006) und Majbrit Schik (2004) mit der Teilnahme am 37. Baden-Württembergischen Nachwuchsschwimmfest in Bad Friedrichshall. Schließlich gingen die Nagolder Shwimmer hier auf der für sie ungewohnten 50-Meter-Bahn an den Start. Im Regelfall schwimmen die Nagolder Wettkampfschwimmer auf der 25-Meter-Bahn und im Nagolder Lembergbad trainieren sie sogar in einem noch kürzeren Becken.

Elias Stoll erschwamm sich gleich drei Siege und einen zweiten Platz. Sieger wurde er über 100 Meter Brust (01:44,6), 100 Meter Rücken (01:41,5) und 100 Meter Schmetterling (01:38,9). Zudem kam er bei den 100 Metern Freistil in 1:19,9 Minuten auf den Silber-Rang. Zwei zweite Plätze schaffte auch Majbrit Schik, zum einen über 100 Meter Rücken in 1:37,5 Minuten, zum anderen bei den 200 Meter Lagen (3:45,3). Fünf Starts legte Henrik Schik hin, eine Podestplatzierung verpasste er nur knapp. Über 50 Meter Brust kam er auf Rang vier in 54,9 Sekunden.

Eine Spur kleiner, besonders bei der Bad-Länge mit 25 Metern, ging es beim Schwimmfest um den Würmtalpokal in Weil der Stadt zu. Ebenfalls mit drei Schwimmern war der VfL hier angetreten und damit eines der kleinsten Teams unter den elf anwesenden Vereinen. Fünf dritte Plätze ergatterte der VfL-Nachwuchs dennoch. Edwin Ratke (2007) schaffte den Bronze-Rang bei den 50 Meter Schmetterling (1:02,4) und Majbrit Schik (2004) wurde bei den 50 Meter Rücken Dritte (0:42,3). Gleich drei dritte Plätze erschwamm sich Helen Geiger, Jahrgang 2007, über die 50 Meter Freistil (0:39,6), 50 Meter Schmetterling (0:47,5) und 100 Meter Lagen (01:41,0).

Insgesamt gingen die Nagolder Schwimmer in Weil der Stadt und in Bad Friedrichshall jeweils 15-mal an den Start.


Wettkampfschwimmer in Dagersheim am Start

Tradition hat für die Schwimmer des VfL Nagold einen Namen: Dagersheim. Auch in diesem Jahr besuchte die Wettkampfgruppe das Dagersheimer Schwimmfest um die Schwippe-Pokale.

Mit nur neun Sportlern war das VfL-Team allerdings eher eines der kleinen Schwimmteams in Dagersheim. Doch diese neun Schwimmer waren dafür umso engagierter dabei. 30 Einzelstarts gingen auf das Konto des VfL Nagold. Zudem startete der VfL mit einer männlichen 4x50-Meter-Lagen-Staffel.

Das Staffel-Quartett mit Manuel Ehnes, Henrik Schik, David Pozna und Erik Bäsler erkämpfte sich auch glatt den Silber-Rang. Ein Erfolg, den nicht nur der neue VfL-Coach Markus Mackert erfreut zur Kenntnis nahm.

Zehn Podestplatzierungen erreichten die VfL-Schwimmer in ihren Einzelstarts. Doch was fast noch wichtiger ist: Mehr als die Hälfte der geschwommenen Zeiten waren persönliche Bestzeiten.

Georg Pozna (2003) schwamm fünfmal aufs Treppchen. Jeweils Zweiter wurde er über die 200 Meter Brust (03:14,04) und die 100 Meter Schmetterling (01:20,02). Dritte Plätze erschwamm er sich über 100 Meter Freistil (01:09,26), 50 Meter Brust (0:39,29) und die 100 Meter Lagen (01:18,53).

Alina Miller (2003) schwamm ebenfalls dreimal aufs Podest, über 50 Meter Brust wurde sie Dritte, bei den 50 Meter Rücken und 100 Meter Lagen glänzte die Medaille danach silber.

Dritte Plätze erschwammen sich auch Felix Erohin (2005) bei den 50 Metern Brust (0:42,38) und Manuel Ehnes (2006), ebenfalls über 50 Meter Brust in 0:49,19.

Komplettiert wurde das VfL-Starterfeld von Lena Dengler (2006) und Majbrit Schik (2004).


Zahlreiche Podestplätze und noch mehr neue Bestzeiten

Beim Weihnachtsschimmen des SC Villingen mischte auch eine Wettkampfgruppe des VfL Nagold munter mit. Zwar stellte der VfL mit acht Schwimmern nur ein vergleichsweise kleines Team. Doch diese acht Sportler bemühten sich in ihren 22 Starts dafür umso mehr.

Zum 33. Mal hatte der SC Villingen zu seinem "Weihnachtsschwimmen für den Nachwuchs" eingeladen. Und seit einigen Jahren bereits gehört der Wettkampf auch zum festen Bestandteil des Nagolder Schwimmsport-Kalenders. Und auch in diesem Jahr warteten die Nagolder Schwimmer wieder mit einigen vorderen Plätzen und Bestzeiten auf.

Georg Pozna (2003) gelang als einzigem Nagolder der Sprung auf Platz eins. Über 100 Meter Brust holte er Gold in der Zeit von 1:26,56 Minuten. Gleich drei Podestplätze erschwamm sich die einzige Dame in der VfL-Gruppe, Majbrit Schik, Jahrgang 2004. Über 100 Meter Lagen kam sie in 1:36,81 Minuten auf den zweiten Platz, ebenso über 100 Meter Rücken (1:32,58). Die 100 Meter Freistil schwamm sie in 1:22,63 und wurde dafür mit einem dritten Platz belohnt.

Ebenfalls zwei zweite Plätze ergatterte Manuel Ehnes (2006). In 0:38,14 schwamm er die 50 Meter Freistil und in 1:59,87 die 100 Meter Rücken. Henrik Schik (2006) wurde in 0:53,62 Minuten Zweiter bei seinem Start über 50 Meter Rücken. Elias Stoll kam zweimal auf den Bronze-Rang: In den 100 Meter Freistil in 1:16,39 und den 100 Meter Brust in 1:42,88. Komplettiert wurde das VfL-Team mit Erik Bäsler (2006), Felix Erohin (2005) und David Pozna (2007), die allesamt auch überzeugen konnten.

Neben den acht Schwimmern waren vom VfL Nagold auch drei Betreuer und zwei Kampfrichter im Einsatz.

Die Schwimmabteilung des VfL Nagold befindet sich aktuell in einer personellen Umbruchsphase. Vor allem bei der Betreuung der Schwimmer gibt es aktuell einen Trainerengpass. "Wer sich vorstellen kann, uns zu helfen, darf sich gerne bei uns melden", so Abteilungsleiter Hauke Schik. Sowohl im Wettkampfbereich als auch im Freizeitbereich werden beim VfL Nagold Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Leistungsgruppen betreut. E-Mail: info@vfl-nagold-schwimmen.de


Treppchenjagd in Weil der Stadt

Mit einer kleinen aber schlagkräftigen Truppe waren die Wettkampfschwimmer des VfL Nagold beim 28. Weil der Städter Schwimmfest um den Würmtalpokal dabei. Der kleine Wettkampf ist prädestiniert dazu, die jüngeren Schwimmer Wettkampfluft schnuppern zu lassen.

Neun Schwimmer des VfL Nagold gingen in dem heimeligen Hallenbad in Weil der Stadt an den Start. Auf 33 Einzelstarts kamen sie zusammen. Und für die Nachwuchsschwimmer besonders motivierend: Fast alle von ihnen ergatterten auch eine Medaille. Für das Trainerteam dagegen viel wichtiger war, dass wieder zahlreiche neue Bestzeiten geschwommen wurden.

Georg Pozna (2003), der es als ältester allerdings mit einem überschaubaren Starterfeld zu tun bekam, landete fünfmal auf dem Podest, darunter waren vier erste Plätze über 50 und 100 Meter Freistil sowie über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Lagen. Für ihn besonders erfreulich waren die deutlichen Bestzeiten, die er schwamm. Besonders über die Freistilstrecken legte er deutlich zu. Die 100 Meter schwamm er in 1:09,29. Und bei den 100 Meter Lagen verbesserte er sich um satte 16 Sekunden auf 1:19,45 Minuten.

Eine der jüngsten im VfL-Team überzeugte mit in dieser Altersklasse mehr als beachtlichen Zeiten: Helen Geiger (2007) schwamm sowohl über die 50 Meter Freistil (0:39,98 Minuten) als auch über 100 Meter Freistil (1:33,13) auf den Silber-Rang.

Laura Kisker Servia (2006) hatte kräftig Konkurrenz. Dennoch kam auch sie dreimal auf den dritten Platz: über 50 Meter Schmetterling, 50 Meter Rücken und über 100 Meter Freistil (1:23,95). Ihr kleiner Bruder Nils Kisker Servia (2008) - der jüngste Starter im Nagolder Team - schwamm über 100 Meter Freistil in 1:33,51 auf Rang drei und über 50 Meter Rücken auf Platz zwei (bei elf Teilnehmern).

Weitere Bronze-Ränge erreichten David Pozna (2007) über 100 Meter Freistil und 50 Meter Rücken, Majbrit Schik (2004) über 100 Meter Freistil, 100 Meter Lagen und 50 Meter Rücken, Lena Dengler (2005) über 50 Meter Brust sowie Henrik Schik (2006) über 50 Meter Rücken. Ebenfalls für das VfL-Team sammelte Erik Bäsler wertvolle Punkte.

Am Ende reichte es den Nagoldern in der Teamwertung auf einen guten fünften Rang.


Schwimmer erfolgreich in Böblingen

Eher übersichtlich war die Mannschaftsstärke der Wettkampfschwimmer des VfL Nagold, die am zweitägigen Kampf um den Murkenbachpokal in Böblingen teilnahmen. Die Leistungen der einzelnen Schwimmer sollte das freilich nicht trüben.

39-mal gingen die acht jungen Schwimmer aus Nagold an den Start. 14-mal gelang der Sprung aufs Podest. Der Zweitjüngste in der VfL-Truppe, Nils Kisker Servia, Jahrgang 2008, legte jedenfalls einen überragenden Wettkampf hin. Ihm gelang auch zweimal der Sprung auf den ersten Platz. Angesichts des traditionell sehr gut besetzten Teilnehmerfelds beim Murkenbachpokal ist das eine grandiose Leistung. So schwamm Nils die 100 Meter Rücken in 1:41,07 Minuten und kam damit auf den Goldplatz. Ebenso golden glänzte die Medaille bei den 200 Meter Rücken, die er in beachtlichen 3:31,63 Minuten packte. Zweiter wurde Nils über die 50 Meter Freistil (0:40,02). Abgerundet wurde der tolle Auftritt des jungen Nagolder Schwimmstars mit dritten Plätzen bei seinem ehrgeizigen Start über die 400 Meter Freistil (7:15,33) und die 100 Meter Freistil (1:32,83).

Ein echtes Mammutprogramm packte Laura Kisker Servia (2006) an. Zehnmal ging sie in Böblingen an den Start und war damit Nagolds Vielstarterin. Und dabei hatte sie auch noch Erfolge zu verbuchen. Vier dritte Plätze erschwamm sich Laura bei den Starts über 400 Meter Freistil (6:39,30), 100 Meter Rücken (1:31,82), 50 Meter Rücken (0:41,61) und 200 Meter Rücken (3:20,00).

Über Podestplätze freute sich zudem Lio-Justin Herling (2005). Die 100 Meter Brust schwamm er in 1:45,54 und die 50 Meter Brust in 0:48,12. Bei beiden Starts errang er eine Bronze-Medaille. Auch zwei dritte Plätze holte Georg Pozna (2003) für den VfL Nagold: über 100 Meter Brust (1:30,63) und 50 Meter Brust (0:40,64).

Charlize Schmidt (2004) erschwamm sich zudem über 200 Meter Brust in 3:45,61 einen zweiten Platz.

Allgemein freuten sich die VfL-Betreuer, dass fast alle Schwimmer bei ihren Starts neue persönliche Bestzeiten erzielen konnten. Neben den Genannten waren für Nagold noch am Start: Manuel Ehnes (2006), Felix Erohin (2005) und John-Luis Herling (2007)