Mit Kindersportfest, Beachsoccer-Turnier und Schwimm-Stadtmeisterschaft stand das vergangene Wochenende mal wieder ganz im Zeichen des VfL Nagold.
Für ein Novum sorgte in diesem Jahr allerdings der Umstand, dass die fünfte Auflage des beliebten Kindersportfestes nicht wie gewohnt im Kleb, sondern erstmals im Reinhold-Fleckenstein-Stadion über die Bühne ging. Geschuldet war dies dem Umstand, dass die Bauarbeiten im Nagolder Stadtpark noch nicht abgeschlossen sind.
Dafür bot sich dem größten Nagolder Verein jetzt aber die Gelegenheit für einen erfolgreichen Testlauf im Stadion, wo der VfL Nagold über optimale logistische Bedingungen verfügt. Und auch die Besucherzahlen konnten sich sehen lassen, denn es wurden fast 300 Kinder gezählt. „Der Besuch hat unsere Erwartungen übertroffen“, freute sich der VfL-Vorsitzende Holger Ehnes über die große Resonanz an den zehn Stationen der teilnehmenden Abteilungen. „Die Entscheidung war richtig und wir konnten ein schönes Kinderfest feiern“, lautete gestern sein Fazit.
Auch Bürgermeister Hagen Breitling beglückwünschte den VfL Nagold am Sonntagnachmittag zur Entscheidung, das Spielfest nicht ausfallen zu lassen, sondern es in das Stadion zu verlegen. In seinen Augen wäre es vor allem schade gewesen, den Faden der vier erfolgreichen Spielfeste durch eine Absage abreißen zu lassen. Und so fand er es gut, dass die Abteilungen mitgezogen und sich im Stadion präsentierten.
Auch aus den einzelnen Abteilungen gab es durchaus positive Rückmeldungen zur Location an der Calwer Straße. „Es ist schön, dass so viele Kinder kommen und es macht richtig Spaß hier“, meinte Judo-Chef Clemens Korioth, während KISS-Geschäftsführer Fabian Vogt den Eindruck hatte, dass es nicht weniger Kinder als im Kleb waren. Er sprach von einem „gezielten Herkommen“ und lobte vor allem die passenden logistischen Bedingungen. Die Handballabteilung hatte erneut die Versorgung mit Speis und Trank übernommen, und Abteilungsleiterin Jessica Günther betonte: „Für uns als Caterer ist es top und die Infrastruktur hier ist optimal“.
„Ich hatte nicht gedacht, dass so viele Leute ins Stadion kommen“, zeigte sich Mitorganisator Gerd Hufschmidt positiv überrascht. Allerdings macht er ebenfalls deutlich, dass er mit Blick auf die Atmosphäre und die Bäume im Stadtpark trotz allem eher „Klebfan“ ist
Schade war es dann nur, dass im Laufe des Nachmittags ein Regenschauer einsetzte. „Der Regen kam eine Stunde zu früh“, erklärte VfL-Geschäftsführerin Ulrike Fürgut. Wie sie ebenfalls deutlich machte, müsse man den künftigen Standort des Kinderfestes in einer Nachbesprechung gemeinsam mit den Abteilungen beleuchten.
Zehn Abteilungen des VfL Nagold boten jetzt mit großem ehrenamtlichem Engagement abwechslungsreiche und spannende Bewegungs- und Spielstationen. Beteiligt waren neben der Kindersportschule Kiss die Abteilungen Fußball, Turnen, Basketball, Tischtennis, Leichtathletik, Badminton, Karate, Handball, Wintersport und die VfL-Judokas. Die einzelnen Sparten boten an ihren Stationen Einblicke in ihre Sportart - immer kindgerecht und so, dass möglichst jedes Kind auch schnelle Erfolgserlebnisse hatte. Jedes Kind erhielt bei seiner Anmeldung erst mal eine Stempelkarte und ein blaues VfL-T-Shirt – und wenn alle Stationen durchlaufen und mit einem Stempel versehen waren, winkte zu Belohnung ein Eis.
37 Grundschulmannschaften lieferten sich packende Turnierspiele in der 20. Auflage des Nagolder Boysen-Beachsoccer-Turniers der VfL-Fußballjugend.
Die Jubiläumsausgabe des beliebten Events fand am Wochenende unter dem Motto „Back to the Roots“ statt. Denn wie früher stand die Sand-Arena in diesem Jahr wieder mal auf dem Vorstadtplatz, nachdem der Longwyplatz wegen den Bauarbeiten für den „Grünen Himmel“ derzeit nicht zur Verfügung steht.
„Das war einfach sensationell und die Atmosphäre ist hier etwas ganz Besonderes“, schwärmte Mitorganisator Markus Pross. Aus seiner Sicht wäre es deshalb mit Blick auf das Ambiente schön, wenn das Beachsoccer-Turnier auch im nächsten Jahr auf dem Vorstadtplatz stattfinden könnte.
Das Turnier für Grundschulmannschaften erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit – und über 350 Kinder aus den Grundschulen der Gesamtstadt, sowie aus Ebhausen und Rohrdorf hatten zwei Tage lang richtig Spaß und Action. Dabei wurden die Akteure in der Sand-Arena von außen immer wieder lautstark angefeuert.
„Das war richtig cool und hat allen Beteiligten Spaß gemacht“, freute sich Markus Pross über viele positive Rückmeldungen. Gleichzeitig lobt er aber ebenso die gute Zusammenarbeit mit den Schulleitungen, Lehrern und Elternbeiräte, ohne die es nicht funktionieren würde.
Erneut war das Beach-Soccer-Turnier mit einem großen Aufwand vom Helferteam der Jugendfußballabteilung des VfL Nagold auf die Beine gestellt worden. „Da waren die Helfer von Freitag bis Sonntag im Einsatz“, lobte Markus Pross den großen ehrenamtlichen Einsatz. Im vereinseigenen Court sorgten erneut 25 Tonnen Sand – vom Nagolder Bauzentrum Graf kostenlos zur Verfügung gestellt – für den richtigen Untergrund. So konnten die Spielerinnen und Spieler im Court meist mit Socken oder auch barfuß dem Ball hinterherjagen.
Nach den heiß umkämpften Duellen gab es natürlich etliche Sieger zu ehren: Unter den zehn teilnehmenden Teams der Erstklässler sorgten die Vollmaringer Sandkicker gleich bei ihrem Beachsoccer-Debüt für Furore. Mit einem Torverhältnis von 31:5 zogen sie ins Finale ein, wo die Sandkicker auch gegen die Beachkicker der Lembergschule mit 4:0 für klare Verhältnisse sorgten. Im Spiel um den dritten Platz bezwangen die Kernenkicker die „Kleinen Wölfe“ der Kernenschule nach Verlängerung mit 3:2. Groß war die Freude dann bei allen Spielern, als das VfB-Maskottchen „Fritzle“ eine Stunde lang Autogramme verteilte und die Siegerehrung der Erstklässler vornahm.
Im Turnier der zehn Zweitklässler-Mannschaften machten die Rohrdorfer „Superkicker“ ihrem Namen alle Ehre – und da wurde es auch schon mal zweistellig. Im Endspiel bezwangen die „Superkicker“ der Malmenschule die „Emminger Blitze“ klar mit 5:0, während die Feuerkicker der Lembergschule zuvor im Kleinen Finale die „Teufelkicker“ der Zellerschule mit 6:2 besiegt hatten.
Zwölf Mannschaften gingen im Turnier der dritten Klassen an den Start. Dabei präsentierte sich der FC Kernen bereits in der Vorrunde als heißer Favorit – und konnte sich in einem spannenden Finale knapp mit 2:1 gegen die „Monster Gang 1“ der Zellerschule durchsetzen. Im Duell um den dritten Platz erreichten die „Daxburg Kickers 3a“ mit 2:1 gegen ihre Parallelklasse der „Daxburg Kickers 3b“ einen Podestplatz.
Bei den Viertklässlern waren in diesem Jahr nur fünf Mannschaften auf dem Platz, wobei sich im Modus Jeder gegen Jeden am Ende der „Lions Club“ der Grundschule Rotfelden den Turniersieg sicherte – vor den Kernen-Soccers und den Lemberg-Soccers.
Marlu Hamm und Oskar Jasinski sind die neuen Nagolder Stadtmeister im Schwimmen. 84 Teilnehmer gingen im Badepark an den Start.
Bei den offenen Stadtmeisterschaften des VfL Nagold verteidigte die Schwimmerin des ASV Horb bereits zum zweiten Mal ihren Titel. Gleichzeitig verbesserte Marlu Hamm aus Vollmaringen im Badepark auf der 50-Meter-Distanz mit 29,09 Sekunden ihr Vorjahresergebnis noch einmal, während VfL-Schwimmer Oskar Jasinski mit 27,23 Sekunden eine richtig starke Zeit erreichte.
Erneut blieb der Stadtmeister-Titel beim Staffelwettbewerb in Nagold. Denn die schnellste der rekordverdächtigen acht Staffeln stellte der VfL Nagold mit seinen vier Nachwuchsschwimmern Oskar Jasinski, David Pozna, Toni Krause und Henrik Schik. Als Team „Eggwin“ absolvierten sie die 4 mal 50 Meter in 01:58,02 Minuten. Knapp drei Sekunden länger brauchten die „Horber Haie“ mit Andre Erhardt, Marlu Hamm, Sophia Wicherley und Frank Katz mit 02:00,78 Minuten. Knapp dahinter in 02:07,63 Minuten schaffte das Team „Bahn 3“ des VfL Nagold mit den erfahrenen Schwimmern Rainer Wohlleber, Klaus Rentschler, Hauke Schik sowie Georg Pozna die 200-Meter-Distanz. „Die werden jetzt richtig schnell, während es bei uns rückwärtsgeht“, kommentierte Klaus Rentschler den Vorsprung der jungen VfL-Cracks.
Insgesamt zeigten sich die VfL-Schwimmer mit der Resonanz bei den Stadtmeisterschaften sehr zufrieden. So wurden in diesem Jahr 84 Teilnehmer mit 146 Starts gezählt. „Das sind wieder mehr Schwimmer als im Vorjahr“, freute sich Abteilungschef Hauke Schik. Allerdings spielte das Wetter dieses Mal mit angenehmen sommerlichen Temperaturen auch perfekt mit – und im gut besuchten Nagolder Badepark fand sich zudem der eine oder andere spontane Starter.
Positiv fand es Hauke Schik vor allem, dass in diesem Jahr viele junge Schwimmer am Start waren. Den Schwimmern des ASV Horb scheint es im Nagolder Badepark auch zu gefallen. Wie Hauke Schik berichtete, waren die Horber zum vierten Mal mit einem Pavillon und zwölf Teilnehmern mit von der Partie. Bei der anschließenden Siegerehrung betonte der Abteilungsleiter: „Es hat wieder Riesenspaß gemacht und es war ein toller Tag im Badepark“. Doch auch die Zusammenarbeit mit der Stadt habe reibungslos funktioniert – und die Schwimmabteilung habe mit ihrem Event sicher auch den einen oder anderen zusätzlichen Besucher in den Badepark gelockt.
Urkunden, Medaillen und Sachpreise gab es jetzt erneut für die erfolgreichen Teilnehmer. Altersklasse 1 (weiblich) Jahrgang 2015 und jünger auf 25 Meter: 1. Shannon Richter (00:17,78 Minuten), 2. Aleksandra Breining (00:24,23 Minuten), 3. Lou Schöttle (00:25,56 Minuten); AK2 (weiblich) Jahrgang 2014 bis 2013 auf 50 Meter: 1. Dana Krauß (00:33,03 Minuten), 2. Greta Alt (00:36,70 Minuten), 3. Laura Helber (00:38,81 Minuten); AK 3 (weiblich) Jahrgang 2012 bis 2011 auf 50 Meter: 1. Sophia Wycherley (00:30,55 Minuten); AK4 (weiblich) Jahrgang 2010 bis 2009 auf 50 Meter: 1. Emilia Mäder (00:42,78 Minuten); AK5 (weiblich) Jahrgang 2008 bis 1997 auf 50 Meter: 1. Marlu Hamm (00:29,09 Minuten), 2. Anna Kisker-Servia (00:30,01 Minuten), 3. Hanna Schweinbenz (00:43,10 Minuten); AK7 (weiblich) 1986 und älter auf 50 Meter; AK1 (männlich) Jahrgang 2015 und jünger auf 25 Meter: 1. Malte Helber (00:18,41 Minuten), 2. Emil Jasinski (00:25,51 Minuten), 3. Luis Armbruster (00:25,71 Minuten; AK2 (männlich) Jahrgang 2014 bis 2013 auf 50 Meter: 1. Moritz Armbruster (00:57,69 Minuten), 2. Zeno Horvath (01:18,31 Minuten); AK3 (männlich) Jahrgang 2012 bis 2011: 1. Toni Krause (00:28,32 Minuten), 2. Mailo Hamm (00:31,04 Minuten), 3. Phillip Lutz (00:53,57; AK4 (männlich) Jahrgang 2010 bis 2009 auf 50 Meter: 1. Oskar Jasinski (00:27,23 Minuten); AK5 (männlich) Jahrgang 2008 bis 1997: 1. Georg Pozna (00:28,03 Minuten), 2. Henrik Schik (00:28,30 Minuten), 3. David Pozna (00:29,61 Minuten); AK6 (männlich) Jahrgang 1996 bis 1987: 1. Daniel Wollensak (00:31,21 Minuten), 2. Martin Schmidt (00:31,93 Minuten), 3. Christoph Schöttle (00:47,78 Minuten); AK7 (männlich) Jahrgang 1986 und älter: 1. Frank Katz (00:27,96 Minuten), 2. Klaus Rentschler ((00:31,25 Minuten), 3. Peter Ensslen (00:31,34 Minuten).
Beim Ehrungsabend des Sportkreises Calw konnten herausragende sportliche Leistungen und besonderes ehrenamtliches Engagement gewürdigt werden.
Im Nagolder Kubus wurde am Freitagabend deutlich gemacht, dass die sportlichen Erfolge nur möglich sind, weil Ehrenamtliche im Hintergrund wirken und so die notwendigen Rahmenbedingungen für den sportlichen Wettbewerb schaffen. Das gilt auch im Sportkreis Calw mit seinen rund 61.000 Mitgliedern in 210 Vereinen.
Wie der neugewählte Sportkreispräsident Johannes Schaible bei seiner Premiere unterstrich, habe sich der Sport zu einem „unverzichtbaren Teil“ in der Gesellschaft entwickelt. Er lebe von denjenigen, „die ehrenamtlich Zeit investieren und so die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Menschen ihren Sport ausüben können“.
Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, neben den besonderen sportliche Leistungen ebenfalls die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Sportkreis zu honorieren – und da setze die Sparkasse Pforzheim Calw mit dem Sport-Ehrenamtspreis ein „besonderes Zeichen“, ist Joannes Schaible überzeugt. Denn bei den jetzt Geehrten handele es sich um Menschen, die Verantwortung übernehmen, organisieren, motivieren, begleiten und anpacken – und so „das Fundament unseres Vereinslebens bilden“.
Und so wurden jetzt die mit 7.000 Euro dotierten Ehrenamtspreise der Sparkasse Pforzheim-Calw in den Kategorien Junges Ehrenamt, Langjähriges Ehrenamt und Besonderes gemeinschaftliches Engagement vergeben. Wie das stellvertretende Vorstandsmitglied Ralph Günthner erklärte, habe der Sport eine unverzichtbare integrative Eigenschaft – und leiste somit einen wichtigen Beitrag für ein intaktes Gemeinwesen.
Zusammen mit Sportkreispräsident Johannes Schaible übergab Ralph Günthner die Preise in der Kategorie Langjähriges Ehrenamt an Werner Mann und Ilse Zotzel, die den VfL Stammheim über Jahrzehnte geprägt haben – und die für „beispielhafte Vereinstreue und gelebtes Ehrenamt stehen“. Für ebenfalls jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken konnten daneben Reinhold Schanz (JSG Hengstett), Dieter Racki (Skizunft Calmbach), Helmut Spathelg und Bernd Rahm (Schützenverein Ebhausen), Andreia Abreu (Altburger Dance Movement sowie Marion Pross (TSV Neuhengstett) ausgezeichnet werden.
Als Preisträger für „Besonderes gemeinschaftliches Engagement“ wurden die Kinderschachgruppen des Schachvereins Ottenbronn, der Zylinderchor des FC Neuweiler, die Kooperation des SV Vollmaringen mit der Lebenshilfe Oberes Nagoldtal sowie die Familie Bauer beim WSV Schömberg geehrt.
In der Kategorie „Junges Engagement“ wurde Jan Platz vom VfL Hochdorf ausgezeichnet, der mit seinem ehrenamtlichen Engagement zeigt, „wie modernes Ehrenamt heute aussehen kann“.
Bei dieser Gelegenheit dankte der Sportkreis-Präsident aber auch dem Team des ausrichtenden VfL Nagold für die tolle Unterstützung der Sportlerehrungen im Kubus. Musikalisch wurden die Sportlerehrungen von der Junior-Big Band des Nagolder Otto-Hahn-Gymnasiums unter der Leitung von Ralf Brauer umrahmt. Für eine gesangliche Einlage der Extraklasse sorgte daneben der Zylinderchor des FC Neuweiler.
Nagolds Bürgermeister Hagen Breitling freute sich in seinem Grußwort, dass die wichtige und etablierte Veranstaltung des Sportkreises mal wieder in Nagold stattfand – und „dass wir klimatisierte Räume anbieten können“. Was in Anbetracht von Außentemperaturen jenseits der 30 Grad tatsächlich ein Segen war. Gleichzeitig betonte Hagen Breitling, dass der Sport vorlebe, „was es heißt, sich für Werte und die Gesellschaft einzusetzen“.
Wie der VfL-Vorsitzende Holger Ehnes berichtete, ist der VfL Nagold mit seinen rund 1.900 Mitgliedern in 15 Abteilungen nicht nur größter Nagolder, sondern auch zweitgrößter Verein im Sportkreis Calw. Er fand es ebenfalls positiv, dass die Wahl des Ausrichters der Sportlerehrungen auf den VfL Nagold gefallen war. Bei dieser Gelegenheit dankte er den Organisatoren unter der Regie von VfL-Geschäftsführerin Ulrike Fürgut.
Der VfL Nagold hatte seine ehrenamtlich engagierten Mitglieder zum dritten Ehrenamtsfest eingeladen. „Dieser Abend ist ein Dankeschön an unsere Ehrenamtlichen“, unterstrich der VfL-Vorsitzende Holger Ehnes, dass derzeit rund 250 Mitglieder in verschiedensten ehrenamtlichen Funktionen den größten Nagolder Verein am Laufen halten – und „den jungen Mitgliedern als Vorbilder mit viel Herzblut Werte vermitteln“.
70 der ehrenamtlich im VfL Nagold engagierten Mitglieder waren jetzt der Einladung ins Reinhold-Fleckenstein-Stadion gefolgt, um sich kulinarisch verwöhnen zu lassen und über die Abteilungsgrenzen hinaus ins Gespräch zu kommen. Gleichzeitig freute sich Holger Ehnes, dass er mit den Brüdern Henrik und Lasse Schik zwei Mitglieder mit der bronzenen Verdienstnadel auszeichnen konnte, die sich bereits seit zehn Jahren als Übungsleiter ehrenamtlich in der Judo-Abteilung einbringen.
Bei dieser Gelegenheit machte der Vereinschef ebenfalls deutlich, dass sich der VfL Nagold unter dem Motto „Bei uns ist der Sport zu Hause“ weiterentwickeln wolle. In diesem Zusammenhang nannte er das Kursprogramm im Bewegungsraum des Sportheims mit fünf Kursangeboten pro Woche oder die neue Triathlon-Trainingsgruppe für den Nordschwarzwald-Triathlon im August. Erklärtes Ziel der Vereinsführung ist es daneben, den Austausch zwischen den Abteilungen zu fördern. So steigt am kommenden Donnerstag, 25. Juni, ab 18.30 Uhr im Sportheim beispielsweise die Premiere des „VfL-Treff“ mit Snacks und Getränken. Holger Ehnes ist schon gespannt, „wer alles kommt“.
Bei der Hauptversammlung des VfL Nagold konnte Holger Ehnes (Mitte) mit Gerd Hufschmidt, Luna Schwarz, Lya Schwarz und Martin Schlenker (von links) besonders erfolgreiche und engagierte Mitglieder des größten Nagold Vereins auszeichnen.
Der VfL Nagold will mit einem attraktiven Kursangebot neue Zielgruppen erschließen. Aber auch in Sachen Gemeinschaft sollen frische Akzente im größten Nagolder Verein gesetzt werden.
„Der VfL Nagold ist attraktiv und wächst – und darauf können wir stolz sein“, fasste der Vorsitzende Holger Ehnes bei der Hauptversammlung im Sportheim die insgesamt erfreuliche Entwicklung zusammen. So werden derzeit rund 1.900 Mitglieder, 150 Teilnehmer in den verschiedenen Kursangeboten sowie 250 Ehrenamtliche gezählt.
Zwar gehen Entwicklungen wie die nachlassende Vereinstreue, die sinkende Bereitschaft zur Übernahme von Ehrenämtern oder die gesamtwirtschaftliche Lage auch an einem Verein wie dem VfL Nagold nicht spurlos vorüber. Wie der VfL-Vorsitzende aber mit Blick auf die strategische Perspektive unter dem Motto „Bei uns ist der Sport zu Hause“ deutlich machte, will man dem jedoch mit einem attraktiven Sportangebot begegnen – und zwar mit Vielfalt, Qualität und Zugang für alle.
Rückblick auf Neues und Bewährtes
In diesem Zusammenhang nannte Holger Ehnes unter anderem das Kursangebot Aktiv+, das Triathlon-Rookie-Team oder den Reha- und Cardiosport. So bietet der VfL Nagold beispielsweise aktuell sechs Fitness- und Gesundheitskurse im Bewegungsraum des Sportheims an.
Doch auch die Förderung der Gemeinschaft hat sich der Vorstand auf die Fahnen geschrieben. So sind im Juni ein Vereinstreff sowie eine Neuauflage des Ehrenamtsfestes geplant.
Als 2. Vorsitzender beleuchtete Ulrich Hamann in seiner Rückschau die vielfältigen Aktivitäten in den 17 VfL-Abteilungen. Dabei nannte er unter anderem die Spende der Frauengymnastik an das Frauenhaus oder die Aktion „Kids kicken für Kids“ zu Gunsten der Kinderkrebshilfe in Tübingen. Highlights waren daneben das Bayern-Camp für talentierte Nachwuchskicker im Reinhold-Fleckenstein-Stadion, das Beach-Soccer-Turnier der Grundschulen auf dem Longwyplatz oder die jüngste Bahneröffnung der Leichtathleten mit einem neuerlichen Teilnehmerrekord. Als „niederschwelliges Angebot für Kinder, bei dem alle viel Spaß haben“, bezeichnete Ulrich Hamann das jährliche Kinderfest im Kleb – und in der Kindersportschule KISS werde „Freude an Bewegung vermittelt“.
Die Finanzen und die Entlastung
Wie Kassier Klaus Rentschler mitteilte, verbuchte der VfL Nagold im vergangenen Jahr erneut ein positives Ergebnis. Besonders bemerkenswert: Übungsleiter und Ehrenamtliche in allen Abteilungen haben sich im Wert von über 200.000 Euro unmittelbar engagiert und für den Verein auf ihre Aufwandsvergütung verzichtet. Kein Wunder, dass es im Bericht der Kassenprüfer Jens Hofmann und Hauke Schik keinerlei Beanstandungen gab.
Die einstimmige Entlastung des Vorstandes leitete anschließend Bürgermeister Hagen Breitling, der bei dieser Gelegenheit den Mitgliederzuwachs im VfL Nagold lobte und betonte: „Ich finde es toll, auf welchem Weg sich der VfL Nagold befindet“. Unter Hinweis auf ein sehr erfolgreiches Vereinsjahr mit „hervorragenden sportlichen und ehrenamtlichen Leistungen“ bezeichnete er den VfL Nagold als „Aushängeschild der Stadt“. Aktuell freue man sich in Nagold auf die Fertigstellung der Dreifeldhalle auf dem Eisberg, denn die „wird ein Gewinn für den Schul- und Vereinssport sein“, so Hagen Breitling.
Geehrt und gewählt
Wahlen und Ehrungen standen jetzt ebenfalls auf der Tagesordnung: Dabei wurde Manuel Klumpp einstimmig zum neuen 2. Vorsitzenden gewählt, während Walther Beck in seinem Amt als dritter Vorsitzender bestätigt wurde. Die Kür der Beisitzer fiel auf Ulrich Hamann, Felix Hammann und Clemens Korioth.
Bereits seit 75 Jahren hält Alfons Bollinger dem VfL Nagold die Treue, und für 50-jährige Vereinstreue konnte Holger Ehnes jetzt Jens Hofmann auszeichnen. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden daneben Clemens Korioth, Dorothee Roesling und Heinz Schimanski geehrt, während Angelo Cuomo und Lucas Fehrenbach seit 30 Jahren zum VfL Nagold gehören. Geehrt wurden ebenfalls Julia Benz Jürgen Domann, Andreas Ensslen, Peter Ensslen, Eva Fischer, Jana Grüninger, Annette Maser, Margot Menke, Jonas Ott, Marc Theurer, Rolf Tinneberg, Simon Walz und Michael Wandlowsky für ihre 25-jährige Mitgliedschaft.
In diesem Jahr konnten außerdem besondere sportliche Leistungen gewürdigt werden: Dabei erhielten Luna Schwarz und Lya Schwarz die neu eingeführte goldene Leistungsmedaille des VfL Nagold für ihre Podestplätze bei den Europameisterschaften im Inline-Slalom. Für besondere Verdienste um den VfL Nagold wurden daneben Eberhard Haizmann und Gerd Hufschmidt mit dem Verdienstpreis in Gold, Heiko Hofmann mit dem Verdienstpreis in Silber sowie Martin Schlenker mit dem Verdienstpreis in Bronze ausgezeichnet.
Besonders freute sich Holger Ehnes auch, dass er mit Clemens Korioth, Jürgen Domann, Jonas Ott, Annette Maser, Michael Wandlowsky, Angelo Cuomo und Lucas Fehrenbach (von links) langjährige VfL-Mitglieder ehren konnte.
Mit einem Teilnehmerrekord, zahlreichen persönlichen Bestleistungen und besten Bedingungen ist der VfL Nagold erfolgreich in die Freiluftsaison 2026 gestartet. Die traditionelle Bahneröffnung der Nagolder Leichtathleten, die seit vielen Jahren fest zum Saisonauftakt Ende April gehört, fand in diesem Jahr gemeinsam mit dem Kids-Cup am 25. April statt – und lockte so viele Athletinnen und Athleten wie nie zuvor ins Nagolder Stadion. Insgesamt 580 Sportlerinnen und Sportler waren für die Veranstaltung gemeldet.
Du hast Lust auf eine echte Challenge? Du möchtest am Nordschwarzwald Triathlon in der Sprint-Distanz teilnehmen? Möchtest vorher an Form und Leistung arbeiten? Lieber in der Gruppe als allein?
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Im VfL Nagold haben wir nicht nur das sportliche Know-How,
sondern auch die geeigneten Trainingsmöglichkeiten.
Über zehn Wochen bringst Du Dich mit Unterstützung durch unsere erfahrenen ÜbungsleiterInnen in Form und erwirbst wertvollen Input für den Wettkampf:
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-Wechseltraining (3 Termine)
Die Kursgebühr beträgt nur 199 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Darin ist die Startgebühr für den Nordschwarzwald Triathlon am 15.08.2026 in Nagold (bitte sprecht uns an, wenn Ihr schon gemeldet seid) und der Eintritt zum Schwimmen im Nagolder Badepark enthalten.
Wir starten am Dienstag, 19.05.2026, um 19 Uhr, im Badepark Nagold. Anmelden kannst Du Dich über unser Online-Tool unten. Weitere Infos unter [email protected]
Beim Internationalen Nachwuchsschwimmfest in Gerlingen zeigte der Nachwuchs des VfL Nagold eine starke Teamleistung. Unter insgesamt über 200 Teilnehmern mit 650 Starts erreichte das Team mit zahlreichen Podestplätzen in den Einzelrennen am Ende einen hervorragenden 5. Platz in der Gesamtwertung. Die jungen Nagolder Schwimmerinnen und Schwimmer überzeugten dabei mit vielen persönlichen Bestzeiten und Podiumsplätzen...
Rund 100 Gäste konnte die Abteilung Leichtathletik des VfL Nagold zu ihrer diesjährigen Jahresrückblickfeier begrüßen. Die traditionsreiche Veranstaltung ist jedes Jahr der Höhepunkt im Kalender der Leichtathleten und bot auch diesmal einen umfassenden Rückblick auf ein sportlich wie gemeinschaftlich erfolgreiches Jahr. Den emotionalen Höhepunkt des Abends bildeten die Ehrungen des Nachwuchssportlers sowie des Sportlers des Jahres. Der Köbele-Nachwuchs-Preis ging in diesem Jahr gleich an drei Athleten: Cedrik Matthis, Kian Schillack und Maxim Schreiner. Mit dem Heinz-Köbele-Gedächtnispreis als Sportler des Jahres wurde Gregor Pohlarz ausgezeichnet (Bild).
Kürzlich fand der zweite Skikurs des VfL Nagold wieder im Nordschwarzwald am Skilift Seibelseckle statt. Während andernorts aufgrund von Schneemangel kein Liftbetrieb mehr möglich war, gab es hier mit Unterstützung der Schneekanonen ordentliche Schneebedingungen.
32 Kinder und Jugendliche nahmen teil – die Jüngsten gerade einmal drei Jahre alt. An zwei Kurstagen konnten Anfänger wie Fortgeschrittene, erste Erfahrungen auf Ski sammeln oder ihr Können weiter ausbauen. Betreut wurden die Gruppen von sieben engagierten Skilehrkräften des VfL Nagold. Am Sonntag hatte zudem unsere mit acht Jahren jüngste Helferin ihren ersten Einsatz – hoffentlich der Auftakt für viele weitere.
Am Samstag begann der Skikurs zunächst im Nebel, im Laufe des Tages setzte sich jedoch zunehmend die Sonne durch und gab oben am Liftausstieg die tolle Aussicht über den Nordschwarzwald frei. Die Teilnehmenden absolvierten abwechslungsreiche technische und koordinative Übungen, bei denen der Spaß nicht zu kurz kam. Die Anfänger erlernten grundlegende Techniken, während die Fortgeschrittenen selbstständig Lift fuhren und an ihrer Parallelfahrt arbeiteten.
Der Sonntag zeigte sich überwiegend grau und neblig. Motivation und Lernbereitschaft wurden vom Wetter aber nicht getrübt. Nachdem das sichere Bremsen erlernt war, absolvierten die Jüngeren ihre ersten Slalomfahrten im flachen Übungsbereich, bevor einige nach selbstständigem Liftfahrten auch die Piste von ganz oben meisterten. Die Fortgeschrittenen fuhren die steilere Piste zunehmend selbstbewusst und kontrolliert hinunter. Sowohl bei Anfängern als auch bei Fortgeschrittenen war die Begeisterung für Schanzenfahrten besonders groß.
Neben der engagierten Betreuung durch das VfL-Team trugen auch die gewohnt freundliche Unterstützung des Liftpersonals sowie der erneut tolle und teilweise schweißtreibende Einsatz der Eltern maßgeblich zum reibungslosen Ablauf des Skikurses bei. Die Bilanz des Wochenendes fällt durchweg positiv aus: fröhliche Gesichter, stolze und müde Skischüler und Eltern, zufriedene Skilehrer und einige neue Skibegeisterte, die hoffentlich bald wieder bei einem Skikurs des VfL Nagold dabei sein werden.
Seit 25 Jahren spenden die Teilnehmerinnen der Frauengymnastik im VfL Nagold für einen guten Zweck.
1.300 Euro konnten jetzt an das Frauenhaus in Calw übergeben werden. „Da wird eine hervorragende Arbeit geleistet“, weiß Gymnastik-Chefin Reingard Gascho, dass man im Frauenhaus aber auch auf Spenden angewiesen ist. Erschreckend ist in ihren Augen, dass „die Gewalt gegen Frauen schlimmer denn je ist“
Gleichzeitig erinnerte sie jetzt am jüngsten Übungsabend in der Hohenberg-Halle daran, dass die VfL-Gymnastikfrauen bereits in der Vergangenheit vor allem soziale Einrichtungen in und um Nagold herum mit ihrer „Weihnachtsspende“ bedacht haben. Darunter die Lebenshilfe Oberes Nagoldtal, das stationäre Hospiz in Nagold, den ambulanten Nagolder Hospizdienst oder die Paulinenhilfe in Ebhausen – und jetzt eben zum zehnten Mal das Frauenhaus in Calw. Wie Reingard Gascho betont, müsse sich das Frauenhaus zu einem großen Teil aus Spenden finanzieren. Gerade jüngste Berichte hätten gezeigt, dass die Gewalt gegen Frauen zunimmt. Deshalb sei das Frauenhaus so wichtig, „weil die Frauen und ihre Kinder dort Schutz, Unterkunft und Beratung erhalten“.
Die Frauengymnastik im VfL Nagold ist seit über 50 Jahren eine Institution in der Stadt. Nicht alltäglich ist es dabei, dass Reingard Gascho die Frauengymnastik des VfL Nagold mittlerweile bereits im 53. Jahr leitet. Mehr Kontinuität geht eigentlich gar nicht. 1973 hätte die Übungsleiterin nicht im Traum daran gedacht, dass aus der ursprünglich geplanten vierwöchigen Vertretung bis zu den Sommerferien zwischenzeitlich über 50 Jahre geworden sind. „Ich mache so lange weiter, wie es gesundheitlich geht“, sagt die mittlerweile 78-jährige Übungsleiterin.
Über den Winter treffen sich die Teilnehmerinnen jeden Dienstag um 19.15 für eine Stunde in der Hohenberg-Halle – in früheren Spitzenzeiten waren es sogar bis zu 35 Frauen. Im Sommer findet die Gymnastikstunde beim Boysen-Forum im Kleb statt. „Wir sind eine tolle Gruppe – und die Gymnastik tut meinen Frauen gut“, betont Reingard Gascho, dass die meisten Teilnehmerinnen bereits seit Jahrzehnten dabei sind. Vor diesem Hintergrund hat Reinhard Gascho die Inhalte der Übungseinheiten angepasst – vom einstmals intensiven Konditionstraining zur Gymnastik für den ganzen Körper.
Beim Jahresabschlussessen beteiligen sich aber immer wieder auch Frauen an den Spenden, die nicht mehr aktiv mitmachen können – die aber die Gemeinschaft in der Gymnastikgruppe schätzen.
Auch in diesem Jahr organisieren die Fußballer des VfL Nagold wieder kurz nach dem Jahreswechsel Hallenturniere. Legendärer Spielort ist die Bächlenhalle in Nagold. Höhepunkt war der S-Cup der Aktiven. Die Fotos von dem Event sowie vom C-Jugendturnier stehen alle online...
Beim VfL Nagold wird der Schutz von Kindern und Jugendlichen großgeschrieben. Ein Workshop beschäftigte sich jetzt mit dem Umgang bei Konflikten. Seit 2023 gibt es beim VfL Nagold ein Schutzkonzept. Es dient als präventive Maßnahme, um Kinder und Jugendliche vor jeglicher Form der Gewalt zu schützen. Aus diesem Grund hat es sich der VfL Nagold zur Aufgabe gemacht, einmal im Jahr eine Veranstaltung zum Thema „Kinderschutz“ anzubieten, in der die VfL-Mitarbeiter und Übungsleiter als Multiplikatoren sensibilisiert werden. Die erste Veranstaltung fand vor zwei Jahren in Form einer Sensibilisierungsmaßnahme zum Thema „sexualisierte Gewalt gegenüber Kindern“ statt. Im vergangenen Jahr erfolgte ein Vortrag zum Thema „Kindeswohl“ – und jüngst fand im Sportheim ein Workshop zu den Themen „Umgang mit Konflikten“ und „Konfliktlösungsstrategien“ statt...
Dieser Tage wurde die OHG-Halle in Nagold zum Schauplatz für eine sportliche und spannende Judosafari. Insgesamt 34 Kinder aus Nagold, Calw, Nufringen und Stuttgart-Wangen nahmen mit großer Begeisterung an der Veranstaltung teil. Unter der Leitung von Clemens, der mit viel Engagement und Herzblut durch das Programm führte, erlebten die jungen Judokas einen abwechslungsreichen Tag voller Bewegung, Teamgeist und Freude am Sport.
Die Kooperation zwischen dem VfL Nagold und dem deutschen Rekordmeister FC Bayern München ging jetzt in die dritte Runde. Beim fünftägigen Campus Training des FC Bayern erlebten 75 Nachwuchskicker aus der Region im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion professionelle Trainingseinheiten nach den Prinzipien und der Philosophie des erfolgreichsten Bundesligaclubs – bei denen aber vor allem der Spaß am Fußball im Vordergrund stand.
Mit der Installation eines Defibrillators am Nagolder Sportheim ist man dem „herzsicheren Landkreis“ wieder einen Schritt nähergekommen.
Der Lions Club Hirsau/Nagold/Calw unterstützt seit fast 70 Jahren Projekte im sozialen und kulturellen Bereich in der Region. Und weil Defibrillatoren Leben retten können, hatte sich der Lions Club vor drei Jahren den „herzsicheren Landkreis Calw“ auf die Fahnen geschrieben.
In Kooperation mit dem DRK-Kreisverband Calw wird dabei nicht nur die Aufstellung der Defibrillatoren unterstützt, sondern werden ebenfalls die Seminare für Ersthelfer durch das DRK finanziert. „Unser Ziel ist es, eine kreisweite Abdeckung mit Defis zu sichern“, erklärte Sebastian Retsch als Projektverantwortlicher des Lions Club in dieser Woche bei der offiziellen Übergabe an die Stadt Nagold und den VfL Nagold.
Wie Lions-Präsidentin Anja Breitling zuvor deutlich gemacht hatte, könne es gerade bei Sportveranstaltungen „schnell mal zu einem Herzstillstand kommen – und in so einer Notsituation zählt jede Sekunde“. Ein öffentlich zugänglicher Defibrillator könne somit im entscheidenden Moment den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Bei dieser Gelegenheit dankte sie Sebastian Retsch für sein Engagement in Sachen „Herzsicherer Landkreis“ – ebenso allen weiteren Unterstützern, die sich bei diesem Projekt einbringen.
Wie Bürgermeister Hagen Breitling betonte, „war es jetzt höchste Zeit, dass wir beim Sportheim einen öffentlich zugänglichen Defibrillator für Sportler und Zuschauer haben“. Gleichzeitig sprach er mit Blick auf die regelmäßige Wartung von einer nachhaltigen Lösung. In seinen Augen ist das städtische Stadion genau der richtige Standort für dieses lebensrettende Gerät.
Der VfL-Vorsitzende Holger Ehnes erinnerte daran, dass man sich auch mit Blick auf den neuen Bewegungsraum und künftige sportliche Angebote im Sportheim bereits im Vorstand des VfL Nagold mit dem Thema beschäftigt hatte. Nachdem sich bei größeren sportlichen Veranstaltungen wie Relegationsspielen auch schon mal über 1000 Menschen im Stadion befinden, sei es wichtig, dass es hier nun eine Rettungseinrichtung gebe. „Ich fühle mich jetzt besser“, unterstrich der Vorsitzende des größten Nagolder Vereins.
Defibrillatoren retten Leben, wenn sie im Notfall schnell zur Hand sind und eingesetzt werden, bevor der Notarzt oder die Rettungssanitäter eintreffen. Gerade in einem Flächenkreis sind sie oft von entscheidender Bedeutung. Im Rahmen der langfristig angelegten Aktion „Herzsicherer Landkreis“ wurden vom Lions Club alle Bürgermeister im Kreis Calw angeschrieben und eine Finanzierungshilfe angeboten. „Es gibt immer noch zu viele weiße Flecken“, macht Sebastian Retsch deutlich.
Unser Bild zeigt von links: Holger Ehnes, Anja Breitling, Hagen Breitling, Ulrike Fürgut und Sebastian Retsch freuen sich über den lebensrettenden Defibrillator am Nagolder Sportheim.
Text + Foto: Uwe Priestersbach
Am ersten Märzwochenende 2025 fand ein zweitägiger Trainerassistenlehrgang im Gerätturnen bei uns in Nagold statt. Zehn engagierte Teilnehmer vom VfL Nagold, Abteilung Turnen nahmen an diesem Lehrgang teil, um ihre Kenntnisse in der Unterstützung von Trainingseinheiten zu vertiefen.
Die Inhalte umfassten sowohl theoretische als auch praktische Einheiten, in denen die Teilnehmer die Grundlagen der Trainingsmethodik, Sicherheitsaspekte und die richtige Technik beim Turnen erlernten. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, verschiedene Übungen selbst auszuprobieren, um das Verständnis und die Herausforderungen für die einzelnen Elemente zu erlangen und gezielt Hilfestellungen zu geben. Dabei ergab sich ein gutes Miteinander zwischen den Teilnehmern und Erfahrungen aus den anderen Vereinen konnten ausgetauscht werden. Die VfL-Turnerinnen freuen sich nun auf die Umsetzung des Gelernten in der Praxis!
Abteilungsleiterin Nadine Klumpp sagt dazu: "Da wir mittlerweile über 60 aktive Turnerinnen haben, freuen wir uns sehr über diese Unterstützung im Trainingsbetrieb und auch die Bereitschaft von allen Engagierten, sich ehrenamtlich einzubringen."
Zudem berichtet sie: "Da wir an verschiedenen Tagen und Gruppen trainieren hatten wir im Januar auch eine Gemeinschaftsaktion außerhalb der Turnhalle - ein Kocherlebnis mit Tapas und Fingerfood." Fazit: So macht Vereinsarbeit Spaß!