Prima Vorstellung in Großengstingen

Von Uwe Priestersbach

TV Großengstingen II – VfL Nagold 19:24 (12:12).
Nach dem Sieg in Großengstingen ist der VfL Nagold Vizemeister in der Kreisliga A. Nur um einen Punkt haben die Handballer von Spielertrainer Robil Bakircioglu den Meistertitel verpasst.
Damit haben die Nagolder den Aufstieg in die Bezirksklasse trotz gegenteiliger Aussagen in der Vergangenheit verpasst, denn es wird kein Relegationsspiel in Richtung Bezirksklasse geben. Allerdings denkt die Technische Kommission des Handballbezirks Achalm-Nagold derzeit über eine Umstrukturierung und eventuelle Aufstockung der einzelnen Ligen nach. Somit scheint eine Rückkehr des VfL Nagold in die Bezirksklasse zumindest theoretisch über die sogenannte Hintertüre möglich. "Entschieden ist da aber noch nichts", betonte ein Insider.
Mit einem Bus und zahlreichen Anhängern war die VfL-Sieben nach Großengstingen Halle gefahren, wo sich auf den Rängen ein lautstarkes Duell der Fans entwickelte. Zunächst stellte die zweite Garnitur des TVG ihre Heimstärke unter Beweis und zog auf 11:7 (22.) davon.

Bis zur Seitenwechsel kämpften sich die Nagolder heran, wobei Jonas Rink unmittelbar vor der Pause das 12:12 erzielte.
Im zweiten Durchgang traf Neuzugang Alexander Sehl zum 13:12. Bis zum 15:15 ging es im Gleichschritt weiter. Danach stand vor allem die Nagolder Abwehr stabil, und VfL-Keeper Lars Thillmann entschärfte einige Würfe. Mit vier Treffern in Serie legten die Gäste auf 20:16 (49.) vor. Zwar kamen die Hausherren noch auf 19:21 (58.) heran, aber als Alexander Sehl mit seinem siebten Treffer das 24:19 in der Schlussminute erzielte, war die erste Großengstinger Heimniederlage in dieser Saison besiegelt.
"Das war der erwartet schwere Gegner", erklärte Robil Bakircioglu, der jetzt aber auch gesehen hatte, dass sich die Mannschaft weiter entwickelt hat.


VfL Nagold: Lars Thillmann und Simon Walz (Tor), Markus Renz (1), Markus Künert, Robil Bakircioglu, Sebastian Müller (3), Thorsten Hafner (3), Jonas Rink (4/1), Maximilian Hammann (1), Felix Hammann, Christin Schmid (2/1), Tobias Karl (3), Alexander Sehl (7), Luca Hofmann.

Bild:Thorsten Hafner steuerte drei Treffer zum Nagolder Erfolg in Großengstingen bei. Foto: Priestersbach


Mitreißendes Spiel - knapper Sieg

weibliche B-Jugend

HSG Schönbuch - VfL Nagold 12:13

Einen verdienten Sieg fuhr die weibliche B-Jugend des VfL Nagold gegen die HSG Schönbuch ein. Gegen die favorisierten Gastgeber zeigten die Nagolder Mädels ein mitreißendes Spiel. Damit hat die weibliche B-Jugend, die sich überraschend für die Endrunde der Bezirksliga hatte qualifizieren können, nun dort sogar einen ersten Sieg eingefahren. Ein Sieg, der nicht unbedingt zu erwarten war,

schließlich hatten unsere Mädels gegen alle Endrundenteams der Bezirksliga in der Hinrunde verloren und wären eigentlich viel lieber in der niedrigeren Bezirksklasse in die Finalrunde gestartet. Doch man wächst an seinen Aufgaben. Von Anfang an zog unsere weibliche B-Jugend ihr eigenes Spiel auf.

Das heißt auch, dass man mit der direkten Deckung von Rückraumspielerin Aileen Hofmann weit besser zurecht kam, als in den Spielen davor. Die HSG Schönbuch ihrerseits wusste in der ersten Hälfte immer wieder Lücken im Nagolder Abwehrgeflecht zu nutzen. Doch vor allem in der zweiten Halbzeit rückten die Abwehrreihen des VfL noch enger zusammen, man half sich flexibel aus, hinzu kam nun eine sehr gute Torhüterleistung von Anika Thillmann. Und siehe da:

Für die HSG gab es kaum noch ein Durchkommen. Nachdem es mit einem 7:7 in die Halbzeitpause ging, schafften die Gastgeberinnen in der zweiten Halbzeit nur noch fünf Tore gegen den VfL. Die konsequente Abwehrarbeit, die das von Alena Wolf und Luca Hofmann betreute Team in dem Spiel zeigte, war also sicher der Schlüssel zum Erfolg. Hinzu kam ein cleveres Angriffsspiel gegen eine durchaus sehr stabil stehende Abwehr der HSG Schönbuch. Zwar schirmten die Schönbucherinnen konsequent Aileen Hofmann und bisweilen zusätzlich auch noch Lina Hufschmidt ab. Doch Nagold traf dennoch, wusste die Lücken

zu nutzen, Aileen Hofmann vor allem aus dem Rückraum, Lina Hufschmidt in quirligen 1:1-Situationen und Geburtstagskind Mira Hofmann vom Kreis aus.

Hinzu kamen sehenswerte Treffer von Lia Schwenk und Hannah.

 

VfL Nagold: Anika Thillmann im Tor, Mira Hofmann (3), Lia Schwenk (1), Aileen Hofmann (5/1), Lina Hufschmidt (3), Sarah Kunz, Maren Mäutner, Pia Sophie Dürr und Hannah (1).



Final Four verpasst

Spielbericht Bezirkspokal 3. Runde

TV Rottenburg – VfL Nagold 20:17 (14:9)

Nichts war's mit der Teilnahme am Final Four-Turnier. Die Handballerinnen des VfL Nagold unterlagen in der Rottenburger Volksbank-Arena dem Landesligisten TV Rottenburg. Die Zuschauer aber erlebten ein packendes Pokalspiel. Der Landesligist TV Rottenburg gegen den Bezirksligisten VfL Nagold – was in der grauen Theorie nach einer klaren Sache klingt, entpuppte sich in der Praxis als ein Match auf Augenhöhe. Letztlich allerdings gewann das an diesem Abend sicherer aufspielende Team aus Rottenburg. Die Frauen des VfL Nagold dagegen wussten im Angriff wenig zu überzeugen. Viel zu viele Chancen ließ man ungenutzt. Immerhin, der erste Treffer zum 0:1 war der Nagolder Spielerin Iva Buric bereits nach einer halben Minute gelungen. Doch mit der Zeit fand Rottenburg immer besser ins Spiel. Nach 13 Minuten stand es noch 6:6, dann folgte eine Rottenburger Erfolgsphase. Und so ging der Landesligist schließlich mit einer Fünf-Tore-Führung 14:9 in die Pause. Die zweite Hälfte zeigte sich das VfL-Team konzentrierter. Und so gelang es auch dank der Treffer von Alena Wolf in der 38. und der 39. Minute wieder auf 14:12 heranzukommen. 17:16 stand es elf Minuten vor Spielende. Eine umstrittene Zeitstrafe für Iva Buric dezimierte nun allerdings das Nagolder Team. Die Gastgeberinnen wussten diese Überzahl gut zu nutzen, legten auf 19:16 vor und verwalteten die Führung schließlich routiniert. „Rottenburg hat gut und schnell gespielt, und wir waren in der Rückwärtsbewegung oft nicht schnell genug“, sagt Trainer Frank Lülf in der Analyse. Rottenburg kam so immer wieder zu schnellen und einfachen Toren. Hinzu kamen die ungewohnten Angriffsschwächen der Nagolderinnen.

„Wir haben zu viele Großchancen liegen lassen“, bedauert der VfL-Coach. Immerhin: In der zweiten Halbzeit war die Abwehrarbeit der Nagolder Frauen besser. „Jetzt heißt es volle Konzentration auf die Meisterschaftsspiele“, gibt der VfL-Trainer als Devise aus. Und trotz der Niederlage kann Frank Lülf dem Pokalspiel auch positive Aspekte abgewinnen. Zum Beispiel war ein großer Fanblock aus Nagold mitgereist, darunter zahlreiche Jugendspieler des VfL.

Für die Jugendarbeit in Nagold hat Lülf auch ein Extra-Lob übrig. Denn mit Alena Wolf, Alisa Kübler, Luisa Harr und Aileen Hofmann bekamen vier Spielerinnen aus der A- und der B-Jugend des VfL lange Einsatzzeiten.

Lülf: "Sie haben gezeigt, dass sie mehr als eine Alternative sind."

Bei so einer guten Jugendarbeit ist Lülf überzeugt: „Was die Zukunft angeht, muss man sich da erstmal wenig Gedanken machen.“

VfL Nagold: Katharina Bar im Tor, Sofia Nini (3/1), Sonja Brachmann (1), Susanne Shala, Luisa Harr, Katharina Neubig, Alena Wolf (2), Madeleine Österlen, Carolin Lenz (1), Isabella Micelotta (4/2), Iva Buric (4), Aileen Hofmann (1), Alisa Kübler (1) und Marlen Dengler.



Meisterkrone aufgesetzt

Männliche B-Jugend

VfL Nagold 29:25 SpVgg Renningen

Männliche B Jugend setzt sich die Meisterkrone auf!!!

Mit dem 9. Sieg im 9. Spiel sichert sich unsere männliche B Jugend drei Spieltage vor Schluss die verdiente Meisterschaft. In einem Spiel gegen die SpVgg Renningen, wo von den Jungs nochmal einiges abverlangt wurde, reichte nach Halbzeitrückstand (10:12) letztendlich eine Leistungssteigerung in Hälfte 2 um einen 29:25 Sieg einzufahren.

Für den Vfl Nagold spielten: Robin Kern im Tor, Daniel Stimpfle (8/1), David Kaiser, Levin Schaible, Frank Renz (10), Tim Findling, Kevin Baki (1), Bastian Gamb, Marc Österlen (6), Stefan Hertfelder (4), Niklas Dold, Dominik Novosel



Ein Remis abgetrotzt

Weibliche A-Jugend

VfL Nagold 28:28 SG Leonberg/Eltingen

Hoppla, was war denn das. In einem mitreißenden Heimspiel trotzte unsere weibliche A-Jugend dem haushohen Favoriten aus Leonberg ein Unentschieden ab. Die Zuschauer erlebten ein bis zur letzten Sekunde packendes Spiel.
Dass unserer A-Jugend ausgerechnet gegen den Tabellenprimus SG Leonberg/Eltingen punkten würden, damit hatte im Vorfeld des Spiels eigentlich niemand gerechnet. Und vielleicht lag es gerade an dieser Unbeschwertheit, dass die Mädels aus Nagold so beherzt und munter aufspielten und gegen die Leonbergerinnen wahrscheinlich das beste Spiel der Saison zeigten. Vor allem der flexible Angriff brachte die Gegnerinnen immer wieder ins Schwitzen. Ob von außen, über die Mitte oder von den Halb-Positionen. Die Nagolder A-Jugendlichen trafen so sicher, wie selten zuvor.
Dabei ging es in dem Spiel von Anfang an eng zu. Und das sollte sich bis zum Schluss nicht ändern. Toll dabei, dass die von Markus Renz und Thorsten Hafner betreuten A-Jugendlichen auch auf taktische Umstellungen der Gegnerinnen zu reagieren wussten. Zum Beispiel als die Top-Scorerin Alena Wolf in der gesamten zweiten Halbzeit manngedeckt wurde. Nach einer Umstellungsphase wussten die Nagolderinnen den dadurch gewonnen Freiraum durchaus zu nutzen.
Besonders spannend ging es in den letzten zwei Minuten zu. Der Tabellenführer SG Leonberg/Eltingen lag mit mit zwei Treffern 28:26 in Führung. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt: Also ersetzte das Trainerduo Torhüterin Hannah Schanz durch eine siebte Feldspielerin. Alena Wolf hütete nun das Tor und spielte im Angriff auch außen mit. Und tatsächlich: Aileen Hofmann und Aline Rau netzten noch zweimal für den VfL ein, während es gelang gemeinsam die Leonberger Angriffe abzuwehren. 28:28 hieß es am Schluss. Und unsere Mädels feierten das Unentschieden gegen den Klassenprimus wie einen Sieg.

Es spielten für den VfL Nagold: Hannah Schanz und Christina-Alexandra Grgic im Tor, Hannah Stimpfle (1), Luisa Harr (2), Alena Wolf (8/2), Aileen Hofmann (8), Aline Rau (5), Jana Hufschmidt, Patricia Gamp und Alisa Kübler (4).

Niederlage trotz starker Vorstellung

Weibliche B-Jugend

VfL Nagold 17:22 Spvgg Renningen

Ein starkes Spiel lieferte die weibliche B-Jugend des VfL Nagold gegen Renningen ab. Zwar reichte es am Ende nicht zu einem Sieg. Doch boten unsere Mädels der klar favorisierten Spvgg Renningen durchaus Paroli.
Nachdem die Mädels eine überzeugende Hinrunde hingelegt hatten, wurden sie vom Verband zur Endrunde in der Bezirksliga eingeteilt und nicht wie ursprünglich gedacht in der Bezirksklasse. Damit war klar, dass es die jungen VfL-Damen ab sofort nur noch mit Spitzenteams zu tun bekommen.
Das erste Spiel in der Endrunde gegen die Spvgg Renningen war aber ein echter Mutmacher. Das zur Hälfte aus C-Jugendlichen bestehende Nagolder B-Jugendteam hielt durchaus mit dem Top-Favoriten, der die Nagolder Mädels im Hinspiel noch mit 19:8 aus der Halle gefegt hatte mit. Das VfL-Team lieferte in der heimischen Bächlenhalle einen großartigen Kampf.
Ausgeglichen starteten die Teams in die ersten zehn Minuten. 4:4 stand es nach elf Minuten. Dann setzte sich der Gast aus Renningen langsam ab. Mit 7:12 ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit rückten die Nagolder Mädels nochmals eng zusammen und boten sowohl kämpferisch als auch mannschaftlich eine überzeugende Leistung. Der Lohn: Die zweite Halbzeit verlief ausgeglichen (10:10). Am Ende ging die Spvgg Renningen zwar verdient als Sieger vom Feld, doch Nagolds Coaches Thorsten Hafner und Markus Renz war der Solz auf die gezeigte Leistung ihrer Mädels anzusehen. Top-Schützin war Aileen Hofmann mit sieben Treffern. Fünf Tore erzielte Lina Hufschmidt, davon drei vom Sieben-Meter-Punkt aus.

VfL Nagold: Annika Thillmann im Tor, Mira Hofmann (3), Lia Schwenk (1), Aileen Hofmann (7), Lina Hufschmidt (5/3), Maren Mäutner, Pia Sophie Dürr und Hannah (1).



Spitzenspiel verloren

Sebastian Müller (am Ball) und der VfL Nagold gingen in Tübingen leer aus. Foto: Priestersbach
Sebastian Müller (am Ball) und der VfL Nagold gingen in Tübingen leer aus. Foto: Priestersbach

VfL Nagold unterliegt im Spitzenspiel

Von Uwe Priestersbach

SG Tübingen II – VfL Nagold 30:28 (15:13). 

Der VfL Nagold hat mit seiner ersten Saisonniederlage die Tabellenführung in der Kreisliga A zumindest vorübergehend wieder abgegeben.

Beim Gipfeltreffen in Tübingen zogen die Handballer aus dem Schwarzwald den Kürzeren und musste den Unistädtern wieder den Vortritt lassen. Der Zweikampf um den Meistertitel bleibt als spannend.

"Tübingen war wirklich ein starker Gegner, und es war nicht unser Tag", räumte der Nagolder Spielertrainer Robil Bakircioglu ein. So bekam die Nagolder Abwehr vor allem den hünenhaften Rückraumrecken Stephan Fischer nicht in den Griff, der alleine 14 Treffer erzielte. Doch auch das totale Harzverbot in der Derendinger Sporthalle machte den Gästen mächtig zu schaffen, was an zahlreichen Fehlwürfen abzulesen war.

In den ersten 20 Minuten ging es hoch und runter auf dem Parkett. So legten die Hausherren auf 3:1 (5.) vor, doch nach 13 Zeigerumdrehungen erzielte Jonas Rink das 6:3 für den VfL Nagold. Dann traf Stephan Fischer drei Mal in Serie ins Schwarze, die zweite Tübinger Garnitur war beim 10:9 (22.) wieder vorne.

Mit dem Pausenpfiff verkürzte Luca Hofmann auf 13:15, doch nach dem Seitenwechsel konnten sich die Einheimischen über 20:16 und 24:18 kontinuierlich auf 30:23 (56.) absetzen. Danach kämpften sich die Nagolder zwar noch einmal ins Spiel zurück, doch die Aufholjagd kam zu spät.

So versuchte es das Team von Robil Bakircioglu noch mit einer offenen Manndeckung. Ivan Paurevic sorgte mit seinem Doppelschlag zum 27:30 (59.) noch einmal für Hoffnung. Doch mehr als das 28:30 durch Tobias Karl war nicht mehr drin.

VfL Nagold: Lars Thillmann und Tobias Gutekunst im Tor, Markus Renz, Markus Künert (1), Robil Bakircioglu, Sebastian Müller (1), Ivan Paurevic (6), Thorsten Hafner (3), Luca Hofmann (1), Tobias Karl (6/3), Jonas Rink (7/5), Maximilian Hammann, Christian Schmid (3).


Hohe Niederlage für die weibliche A Jugend

VfL Pfullingen 36-17 VfL Nagold
VfL Pfullingen 36-17 VfL Nagold

VfL Pfullingen – VfL Nagold 36:17

Chancenlos war unsere weibliche A-Jugend beim Rückspiel in Pfullingen. Die Gegnerinnen waren dem Team aus Nagold in allen Belangen überlegen. Dennoch zeigten die VfL-Mädels Kampfgeist bis zum Schluss.

Es lag vor allem an den sehr gut eingespielten Pfullingerinnen, dass sich unserer Mädels so schwer taten und weniger am eigenen Unvermögen. Die Pfullinger Abwehr war ein Bollwerk und der Angriff und das Konterspiel eine Augenweide. Dem hatten die von Markus Renz und Thorsten Hafner gecoachten A-Jugend-Mädels aus Nagold nur wenig entgegenzusetzen. Mit dem schnellen Spiel der Gegnerinnen kamen die VfL-Mädels einfach nicht klar. Und vorne im Angriff fehlte es meist an Durchschlagskraft. Mit 16:8 ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit war das Bild ähnlich. Hinzu kam, dass den Nagolder Mädels langsam die Kräfte schwanden. Waren sie doch nur zu acht angereist. Und so gelang den Gegnerinnen doch noch das eine oder andere zusätzliche Kontertor.

Frustriert waren die Nagolder A-Jugendlichen dennoch nicht. Schließlich war es klar, dass man es in der Bezirksliga auch mit Mannschaften zu tun bekommt, die deutlich überlegen sind. Der VfL Pfullingen – der Meister der vergangene Saison – ist eben solch ein Team.

Es spielten für den VfL Nagold: Hannah Schanz im Tor, Hannah Stimpfle (1), Luisa Harr (4/2), Alena Wolf (4), Aileen Hofmann (1), Aline Rau (6), Lina Hufschmidt (1) und Julia Ludwig.


Knapper Heimsieg der Männer

Spielbericht der Männer

Maximilian Hammann war sechs Mal für den VfL Nagold gegen den SV Magstadt II erfolgreich. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder-Bote
Maximilian Hammann war sechs Mal für den VfL Nagold gegen den SV Magstadt II erfolgreich. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder-Bote

VfL Nagold – SV Magstadt II 32:29 (15:14).

Von Uwe Priestersbach

 

Mit einem heiß umkämpften Heimsieg hat sich der VfL Nagold die Tabellenführung in der Kreisliga A zurückerobert. "Das war eine enge Kiste und bis zum Schluss offen", machte der Nagolder Spielertrainer Robil Bakircioglu deutlich.
Mit der Abwehrleistung zeigte er sich zwar nicht wirklich zufrieden, doch dafür hatte die VfL-Sieben dieses Mal in der Offensive cleverer gespielt. "Wir haben nicht wie früher die Nerven verloren", erklärte der Spielertrainer. Ein Extralob gab es vor allem für Tobias Karl und Maximilian Hammann, die zusammen 14 Treffer zum Heimerfolg beigesteuert hatte. Doch auch VfL-Keeper Tobias Gutekunst hatte in der entscheidenden Schlussphase zwei freie Würfe entschärft.
Im ersten Durchgang ging es bis zum 4:4 im Gleichschritt voran. Danach konnten sich die Hausherren absetzen und nach 17 Zeigerumdrehungen traf Tobias Karl zum 10:6. Beim 14:14 (30.) war die zweite Garnitur aus Magstadt allerdings wieder dran, doch mit dem Pausenpfiff erzielte Thorsten Hafner das 15:14.
Nach dem Seitenwechsel blieb es weiter eng: Zwar baute Tobias Hück (39.) den Vorsprung auf 20:17 aus, aber die Gäste ließen sich nicht abschütteln. Richtig spannend wurde es in den letzten zehn Minuten, als der Magstadter Torjäger Oliver Schäfer auf 25:26 (52.) verkürzte. Doch als Thorsten Hafner in der vorletzten Spielminute das 30:27 markierte, war die Entscheidung praktisch gefallen. In den letzten 60 Sekunden fielen trotzdem noch vier Treffer – und groß war der Jubel im Nagolder Lager, als Sebastian Müller mit dem Schlusspfiff zum 32:29 traf.
"Das war der stärkste Gegner in der Liga", wusste Robil Bakircioglu nach dem Spiel. Doch das nächste Top-Duell kündigt sich schon wieder an, denn am kommenden Samstag muss die VfL-Sieben beim Tabellenzweiten in Tübingen auflaufen.

 

VfL Nagold: Simon Walz und Tobias Gutekunst im Tor, Markus Renz (3), Markus Künert (2), Robil Bakircioglu (1), Sebastian Müller (2), Ivan Paurevic, Thorsten Hafner (4), Luca Hofmann, Tobias Karl (8/3), Tobias Hück (4/1), Jonas Rink (2), Maximilian Hammann (6), Felix Hammann.

Weibliche C-Jugend

VfL Nagold – TV Rottenburg 15:7

Unser weibliche C-Jugend kommt immer besser in Fahrt. Die Revanche für die hohe Auswärtsniederlage in Rottenburg jedenfalls ist gelungen. 15:7 gewannen die C-Jugend-Mädels des VfL Nagold das Rückspiel in der heimischen Bächlenhalle.
Bemerkenswert war an diesem Spiel neben der Konzentriertheit, mit der die Mädels, die von Nicole Gaiser und Luca Hofmann gecoacht werden, zugange gingen, das gute Zusammenspiel. Kräftig wurden die eingeübten Spielzüge umgesetzt, nicht immer mit einem Torerfolg, doch immer schön anzusehen. Auch an der Verteilung der Treffer sieht man diese mannschaftliche Geschlossenheit und das gute Zusammenspiel. Die Kunz-Schwestern Sarah und Hannah trafen jeweils viermal, auch Gabriela Car konnte sich am Kreis gut in Szene setzen und netzte vier Tore ein. Jenny Schäfer (2) und Mitte-Spielerin Mira Hofmann (1) sorgten für weitere Nagolder Tore.
Echte Teamarbeit war aber vor allem in der Abwehrarbeit gefragt. Und die war bei diesem Spiel vorbildlich. Zusammen mit Torhüterin Anika Thillmann war die VfL-Abwehr für die Rottenburgerinnen diesmal selten zu überwinden. Nur zwei Tore erzielten die Gegnerinnen in der ersten Hälfte. Unsere Mädels taten sich durchaus auch schwer mit der 6:0-Abwehr der Rottenburgerinnen, trafen aber immerhin in den ersten 25 Minuten sechsmal.
Auch in der zweiten Halbzeit war der VfL das klar überlegene Team. Und so war der Sieg zu keiner Minute in Gefahr. In der Tabelle ist unsere C-Jugend damit in der Bezirksklasse auf den vierten Rang vorgerückt.

Es spielten für den VfL Nagold: Anika Thillmann im Tor, Lara Fröhlich, Rebekka Bakircioglu, Vesa Misini, Laura Batista Luis, Jenny Schäfer (2), Hannah Kunz (4), Sarah Kunz (4), Mira Hofmann (1), Juliana Kocijan, Gabriela Car (4), Rena Thiele und Wika Reider.



Auftauen nach Winterpause - Heiß auf Rückrundenstart

Handballerinnen starten mit Heimspiel in die Rückrunde

Sa, 4. Februar 18 Uhr in der Bächlenhalle Nagold - erstes Heimspiel der Handballerinnen im neuen Jahr - VfL Nagold vs SV Magstadt
Sa, 4. Februar 18 Uhr in der Bächlenhalle Nagold - erstes Heimspiel der Handballerinnen im neuen Jahr - VfL Nagold vs SV Magstadt

VfL Nagold – SV Magstadt (Samstag, 18 Uhr, Bächlenhalle).

Lang war die Winterpause bei den Bezirksliga-Handballerinnen des VfL Nagold. Umso gespannter blickt man nun dem Samstag entgegen, wenn mit dem Heimspiel gegen den SV Magstadt auch für den VfL die Rückrunde beginnt.
Und schon wieder ist es der SV Magstadt, auf dem das Team von Trainer Frank Lülf trifft. Eine Mannschaft, die man nicht nur vom Hinspiel her kennt, sondern auch vom erst im Dezember ausgetragenen Pokalspiel. Dieses gewann der VfL Nagold zwar recht deutlich mit 26:21, doch zeigte sich auch, dass Magstadt für den VfL kein leichter Gegner ist.

"Mit Magstadt erwartet uns eine Mannschaft, die man auf keinen Fall unterschätzen darf", ist Lülf überzeugt.

Das Pokalspiel habe man nur gewonnen, weil sein Team die gesamten 60 Minuten konzentriert aufgespielt habe. In der Tabelle steht der SV Magstadt einen Platz hinter dem VfL.

Lülf ist überzeugt: "Die stehen da nicht von ungefähr." Magstadt sei immer unbequem. Das merkten die Nagolderinnen auch im ersten Saisonspiel gegen Magstadt, das unentschieden endete.
Für den VfL Nagold wird es darum gehen, nach der Winterpause schnell wieder den Spielrhythmus zu finden.

Lülf: "Dann, denke ich, können wir dieses Spiel auch für uns entscheiden."
Personell fehlen dem VfL Susi Shala und Annette Maser. Von seinem Team erhofft sich Lülf neben einer guten Abwehrarbeit schnelle Gegenstöße und einfache Tore.
VfL Nagold gegen SV Magstadt – das ist ein Spiel, das sicher auch einiges für die Zuschauer zu bieten hat.

Frank Lülf: "Das wird sicher ein spannendes Spiel zweier guter Mannschaften."


Weibl. C-Jugend holt verdienten Auswärtssieg

Spvgg Aidlingen 12:16 VfL Nagold

Auswärtssieg! Auch das Rückspiel gegen die Aidlingerinnen konnten unsere C-Jugend-Mädels in der Bezirksklasse verdient gewinnen. Doch dabei ging es ganz schön spannend zu.
Das Trainergespann Nicole Gaiser und Luca Hofmann sah ein gutes Spiel ihrer Mannschaft. Von Anfang an waren die Nagolderinnen voll da und zeigten vollen Einsatz. Schwer tat man sich dennoch. Vor allem die Abwehr der Gastgeberinnen, die konsequent versuchten zwei Spielerinnen rauszunehmen, stellte das VfL-Team vor Probleme. Doch im Laufe des Spiels stellten sich unsere Mädels auf diese für sie ungewohnte Abwehrvariante ein. Mit einem Tor Rückstand (8:7) ging es in die Pause.
In der zweiten Halbzeit legten sich die VfL-Mädels noch mehr ins Zeug. In der 31. Minute ging der VfL dann mit einen Treffer von Sarah Kunz 10:9 in Führung, kurz darauf folgte das 11:9 durch einen Treffer von Mira Hofmann. Und Sarah und Mira trafen in dieser wichtigen Schlussphase munter weiter. Als es dann in der 47. Minute 14:12 für Nagold stand, beruhigte das Trainergespann nochmals die Gemüter und sorgte mit einer Auszeit noch einmal für volle Konzentration im Team. Mit Erfolg! Die Nagolder Mädels netzten noch zweimal ein, ließen die Aidlinger aber nicht weiter herankommen. Mit einem Vier-Tore-Vorsprung ging das Spiel schließlich an den VfL.

Es spielten für den VfL Nagold: Anika Thillmann im Tor, Lara Fröhlich, Rebekka Bakircioglu (1), Vesa Misini, Laura Batista Luis, Jenny Schäfer (1), Hannah Kunz (2), Sarah Kunz (7), Mira Hofmann (4), Juliana Kocijan, Gabriela Car (1) und Wika Reider.

Weiterhin ungeschlagen:      8. Sieg im 8. Spiel

Männl. B- Jugend besiegt Aidlingen

Die männliche B-Jugend gewinnt ebenfalls ihr Spiel gegen Aidlingen mit 28:20 und feiert den 8. Sieg im 8. Spiel

 

Für den VfL Nagold spielten: Robin Kern im Tor, Daniel Stimpfle (7), David Kaiser, Levin Schaible, Frank Renz (8), Kevin Baki (3), Bastian Gamp (6/2), Marc Österlen (3), Stefan Hertfelder (1), Dominik Novosel



Handball Mädels mit deutlichem Auswärtssieg

weibliche B-Jugend

TSV Betzingen 5:25 VfL Nagold

Mit dem Auswärtsspiel beim TSV Betzingen ist nun auch für unsere weibliche B-Jugend die Hinrunde beendet.

Mit einem deutlichen 25:5-Sieg festigten die Nagolder Mädels Tabellenplatz sieben. Der Lohn: Entgegen allen Erwartungen im Vorfeld haben sich die jungen Damen damit überraschend für die Teilnahme an der Endrunde der Bezirksliga qualifiziert.
Mit einem gewissen Stolz blickt Trainer Thorsten Hafner denn auch auf die abgelaufene Hinrunde seines Teams.

Denn angesichts der Tatsache, dass etliche Stammspielerinnen der B-Jugend eigentlich C-Jugend-Spielerinnen sind, hat das Team eine tolle Hinrunde hingelegt. Der Lohn ist, dass es nun also in der Bezirksliga weitergeht. Wenngleich man in dieser Klasse sicher zu den absoluten Underdogs gehört.
In Betzingen zeigte das motivierte Team, was alles in ihm steckt. Alles andere als ein Sieg gegen den Tabellenletzten wäre allerdings auch eine Enttäuschung gewesen.

Das soll den Erfolg nicht schmälern: Die Abwehrleistung war richtig gut. Für die Betzinger Mädels gab es kaum ein Durchkommen, vor allen in der zweiten Halbzeit.

Hier gelang Betzingen tatsächlich nur noch ein Treffer.
Bei solch einer Souveränität schlich sich allerdings im Angriff der eine oder anderer Fehler ein. Unzählige Konterversuche endeten im Nirgendwo oder in den Armen der gegnerischen Abwehr. Es hätten also sicher noch locker zehn Tore mehr sein können, die unser Team gegen Betzingen hätte erzielen können. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau: Die 25 Nagolder Treffer reichten ja vollkommen aus, und sehr zur Freude des Betreuergespanns Hafner/Renz führten etliche schöne Spielzüge und raffinierte Kreisanspiele zu dem hochverdienten Sieg.
Und so bleibt der Blick auf die Trefferverteilung: Aileen Hofmann erzielte satte neun Tore, ihre jüngere Schwester Mira Hofmann fünf, torhungrig netzte auch Lia Schwenk fünfmal ein, Lina Hufschmidt steuerte vier Treffer zum Nagolder Sieg bei. Wunderschöne Tore erzielten auch die C-Jugendlichen Sarah Kunz (1) und Jenny Schäfer (1).