Dieser Tage wurde die OHG-Halle in Nagold zum Schauplatz für eine sportliche und spannende Judosafari. Insgesamt 34 Kinder aus Nagold, Calw, Nufringen und Stuttgart-Wangen nahmen mit großer Begeisterung an der Veranstaltung teil.
Unter der Leitung von Clemens, der mit viel Engagement und Herzblut durch das Programm führte, erlebten die jungen Judokas einen abwechslungsreichen Tag voller Bewegung, Teamgeist und Freude am Sport.
Mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Eltern, jugendlicher Helfer und erfahrener Judokas wurden Stationen vorbereitet, an denen sich die Kinder sportlich und kreativ ausprobieren konnten. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Ein kleiner Essenstand mit Snacks und Getränken sorgte zwischendurch für neue Energie und gute Laune bei Groß und Klein.
Die Judosafari ist ein deutschlandweites Breitensportangebot des Deutschen Judo-Bundes, bei dem Kinder spielerisch an die Werte und Techniken des Judo herangeführt werden. Dabei zählt nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch Kreativität, Fairness und Teamgeist.
Die Kinder wurden alters- und gewichtsgerecht in Gruppen eingeteilt und absolvierten insgesamt fünf abwechslungsreiche Stationen. An der Sprintstation waren Schnelligkeit und Koordination gefragt, während bei einer weiteren Station die Wurfweite gemessen wurde – beides mit dem Ziel, Punkte für das begehrte Safari-Abzeichen zu sammeln. Eine besondere Station stellte das kreative Element dar: Unter dem Motto : „Was mag ich an Judo?“ konnten die Kinder mit bunten Stiften ihre Liebe zum Sport künstlerisch ausdrücken.
Ein weiteres Highlight war die Kampfstation, bei der die Kinder im freundschaftlichen Wettkampf ihre im Training erlernten Techniken anwenden durften. Auch hier stand nicht der Sieg, sondern der faire und respektvolle Umgang miteinander im Vordergrund – ganz im Sinne der Judowerte.
Zum krönenden Abschluss wurden die Leistungen der Kinder mit Safari-Tierabzeichen belohnt. Je nach erreichter Punktzahl erhielten die jungen Judokas ein Abzeichen in Form eines Tieres – eine schöne Erinnerung und zugleich Motivation für die nächste Judosafari.
Die Organisatoren zeigten sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden. Besonders erfreulich: Die Kinder konnten nicht nur sportlich viel mitnehmen, sondern auch neue Freundschaften über Vereinsgrenzen hinweg knüpfen.
Die Judosafari in Nagold war ein voller Erfolg – ein lebendiges Beispiel dafür, wie viel Spaß Breitensport machen kann und welchen Beitrag er zur Entwicklung von Selbstbewusstsein, Fairness und sozialer Kompetenz bei Kindern leistet. Viele der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen sich schon jetzt auf die nächste Ausgabe – dann vielleicht mit einem neuen Abzeichen auf dem Judoanzug.
Am Sonntag, 17. November 2024, fuhr der VfL Nagold zu den Offenen Judo-Vereinsmeisterschaften in Schorndorf. Dabei kämpften 41 Kinder und Jugendliche von den Judovereinen SG Schorndorf, TSV Adelberg-Oberberken, TSV Asperg, VfL Calw-Stammheim, TSB Schwäbisch Gmünd und dem VfL Nagold um Gold, Silber und Bronze.
Alle Wettkämpfe wurden in gewichtsnahen Gruppen "Jeder gegen Jeden" ausgetragen und von den Kampfrichtern, die jeweils aus den beteiligten Vereinen kamen, bewertet. Ein herzlicher Glückwunsch geht natürlich an alle Athleten, speziell aber an unsere Sportler. Die drei Judoka des VfL Nagold haben bei diesen Vereinsmeisterschaften sehr gut gekämpft und sich in ihren Gewichtsklassen einen sehr guten Platz erkämpft.
Die Ergebnisse
Kategorie Mu -55 kg
1. Platz: Nick Almosch (TSV Asperg)
2. Platz: Manuel Lomba (VfL Nagold)
3. Platz: Simon Schankula (Budo SG-Schorndorf)
Kategorie Wu -55 kg
1. Platz: Evelina Feist (TSB Schwäbisch Gmünd)
2. Platz: Marla Riedt (VfL Nagold)
3. Platz: Nahsima Doh (Budo SG Schorndorf)
3. Platz: Amine-Nur Sevim (Budo SG Schorndorf)
Kategorie Wu -65 kg
1. Platz: Andrada Blejdea (VfL Nagold)
2. Platz: Victoria de la Fuente (Budo SG Schorndorf)
In der OHG-Halle war jetzt Safari-Zeit angesagt. Und zwar Judo-Safari. Was das ist? Ein vom deutschen Judobund ausgelegter kleiner Wettkampf, bei dem sich die Teilnehmer in drei Kategorien beweisen müssen.
Von Luca Hofmann
»Die drei Kategorien unterteilen sich in Judokampf, einen Leichtathletikteil und einen kreativen Teil«, erklärt Clemens Korioth, Leiter der Safari und auch Chef der Nagolder VfL-Judoka. Bei dem Judokampf handelt es sich um einen lockeren Kampf auf der Matte. Der Leichtathletikteil besteht aus einem Parkour, den es auf Zeit zu bewältigen gilt, und der kreative Teil beschäftigt sich mit dem Malen. »So werden dann je nach Leistung Punkte vergeben«, erklärt Korioth.
Das hieß für die Teilnehmer also volle Konzentration und alles geben. Von drei bis 14 Jahren erstreckte sich das Alter der Safari-Teilnehmer. Und auch die Eltern der Kinder waren beteiligt. Denn sie bildeten letztendlich die Fachjury, als es um das Bewerten der Bilder ging.
Und so ging es rund drei Stunden mit Schweiß und Spaß für alle Teilnehmer darum, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. »Am Ende erhalten die Teilnehmer je nach Urkunde einen Stoffaufnäher, den sie sich dann aufnähen können«, so Korioth.
Und auch bei den Stoffaufnähern gilt: Umso dunkler umso besser. Einmal im Jahr haben die Kinder und Jugendlichen also die Chance sich extra Aufnäher
zu erkämpfen und wer dieses Jahr nicht das gewünschte Level erreicht hat, hat im nächsten Jahr in Nufringen die Chance nochmal anzugreifen. Denn dank einer Kooperation wechselt man sich mit der
Ausführung der Safari ab. (Schwarzwälder Bote 19. Juli 2019)