Als Tabellenführer in die Winterpause

Auch wenn Pascal Reinhardt (rechts) in dieser Szene das Ziel verfehlt, die Nagolder landeten einen sicheren Heimsieg. Foto: Kraushaar
Auch wenn Pascal Reinhardt (rechts) in dieser Szene das Ziel verfehlt, die Nagolder landeten einen sicheren Heimsieg. Foto: Kraushaar

Quelle: Schwarzwälder Bote

VfL Nagold – FC Holzhausen 3:0 (1:0). Es war ein ungünstiger Zeitpunkt für den FC Holzhausen, ausgerechnet an dem Tag im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion aufzutauchen, an dem der Landesliga- seine Weihnachtsfeier geplant hatte.

 

Zu eben dieser Weihnachtsfeier hätte eine Niederlage der VfL-Fu ßballer am Samstagnachmittag, es wäre die erste in der laufenden Saison gewesen, gegen die abstiegsgefährdeten Holzhausener natürlich gar nicht gepasst.

Entsprechend konzentriert ging der Tabellenführer die Hausaufgabe gegen den FC Holzhausen an, erspielte sich im ersten Abschnitt ein deutliches Übergewicht, was das Verhältnis von 8:1 Eckstößen deutlich macht. Zudem hatten die Nagolder eine Fülle von Torchancen.

Dennoch ließ die hoch verdiente 1:0-Führung, erzielt von Daniel Schachtschneider (36.), lange auf sich warten.

Luka Kravoscanec hatte sich schön über links durchgesetzt, seine Flanke erreichte Daniel Schachtschneider am Fünfmeterraum, und der nickte den Ball, stark bedrängt, über seinen ehemaligen Mitspieler aus gemeinsamen Nagolder Zeiten, Andre Maidel ins Netz.

"So ein dummes Ei" schimpfte FCH-Trainer Onur Hepkeskin, der in Folge mit ansehen musste, wie seine Mannschaft weiter permanent unter Druck stand. Der FC Holzhausen hatte so gut wie keine Torchancen, bei den wenigen guten Offensivaktionen zeigte Bubacarr Sanyang seine Sprinterqualitäten als mitspielender Torsteher.

Mit dem 1:0 zur Pause war der Tabellendrittletzte bei gefühlten 5:0 Torchancen der Platzherren noch gut bedient.

Als VfL-Kapitän Matthias Rebmann gleich nach Wiederbeginn auf 2:0 (48.) erhöhte, waren nicht nur die guten Vorsätze von FC-Trainer Onur Hepkeskin dahin, auch die neunte Holzhäuser Niederlage war praktisch perfekt.

Die Gäste spielten nach dem 0:2-Rückstand zwar etwas gefälliger nach vorne, aber nur bis zum Nagolder Strafraum. Dort stand entweder die gut gestaffelte Abwehr um Valentin Asch und Raphael Schaschko – oder der FC Holzhausen sich selbst im Weg. Es waren teils schon mitleiderregenden Fehlpässen, mit denen die FCH-Angreifer die Nagolder immer wieder zu Konter einluden.

Es dauerte eine geschlagene Stunde, bis nach einer Kombination über die rechte Seite nach Flanke von Riccardo Spataro – in der Mitte verpasst Marc Wissmann – die Gäste ihre erste dicke Möglichkeithatten.

"In dieser Phase hat bei uns etwas die Konzentration nachgelassen, und die Holzhausener haben gezeigt, dass sie Fußball spielen können", sagte der Nagolder Trainer Armin Redzepagic.

Von Möglichkeiten, die sich Luka Kravoscanec (65.) Pascal Reinhardt (71.), Raphael Schaschko (Freistoß 78.) und Daniel Schachtschneider (80./nach toller Vorarbeit von Burak Tastan) auftaten, konnte der FC Holzhausen bis zur 82. Minute nur träumen. Dann verzog Felix Loch nach guter Vorarbeit des eingewechselten Dominik Bentele frei aus sechs Metern. Kurz darauf fehlte bei einem Kopfball des aufgerückten Roland Hoch auf Flanke von Felix Loch nicht viel.

Während auf der Holzheimer Bank noch mit den Fehlversuchen gehadert wurde und die 90 Minuten inzwischen so gut wie abgelaufen waren, machte der VfL Nagold den Sack zu.

Daniel Schachtschneider hatte mit einer geschickten Körpertäuschung erst Roland Hoch ins Leere laufen lassen, um den Ball anschließend an dem in Neubulach beheimateten Andre Maidel locker zum 3:0-Endstand (90.) einzuschieben.

Statistik:

VfL Nagold: Bubacarr Sanyang, Fabian Mücke (80. Marc Bühler), Valentin Asch, Raphael Schaschko, Burak Tastan, Marco Quiskamp, Christoph Ormos – Matthias Rebmann, Pascal Reinhardt, Luka Kravoscanec (89. Dominik Pedro), Daniel Schachtschneider.

FC Holzhausen: Andre Maidel, Patrick Bialas, Raphael Ruf, Marc Wissmann, Ilie Iordache, Felix Plocher (46. Clayton J. Zwetsch), Riccardo Spataro, Marius Stehle (62. Dominik Bentele), Felix Loch, Roland Hoch, Thomas Heinz.

Tore: 1:0 (36.) Daniel Schachtschneider; 2:0 (48.) Matthias Rebmann; 3:0 (90.) Daniel Schachtschneider.

Schiedsrichter: Josifidis Fotos; Assistenten Kai Müller, Domenico Vicenconte.

Zuschauer: 170.

Trainerstimmen:

Armin Redzepagic, VfL Nagold: "Das war hoch verdient. Heute gibt es nichts zu bemängeln. Jetzt kann die Weihnachtsfeier kommen.

Onur Hepkeskin, FC Holzhausen: "Die Tore machten heute den Unterschied. Wir kamen einfach nicht richtig in die gefährliche Zone. Jetzt gilt es die Spiele abzuhaken und uns auf das neue Jahr zu konzentrieren." Mannschaften:

 

Ergebnisse vom 01.12.2017 - 07.12.2017

18:00 Böblingen  -  Nehren ausgefallen
18:00 Ofterdingen  -  Maichingen 0 : 2
18:00 SV Tübingen  -  Holzgerlingen 1 : 1
18:00 Seedorf  -  Gechingen ausgefallen
18:00 YB Reutlingen  -  Bösingen ausgefallen
18:00 Nagold  -  Holzhausen 3 : 0
18:00 Zimmern  -  Gärtringen 2 : 1
18:00 Wittendorf  -  Freudenstadt

ausgefallen

 

 

Tabelle

    S Tore TD Pkt. 1.  VfL Nagold 16   48 : 9  39   42 2.  SV Zimmern o.R. 16   38 : 20  18   33 3.  SpVgg Holzgerlingen 16   27 : 27  0   30 4.  TSV Ofterdingen 15   32 : 24  8   26 5.  SV Böblingen 15   28 : 23  5   23 6.  FC Gärtringen 16   28 : 25  3   21 7.  SV Nehren 14   25 : 27  -2   21 8.  VfB Bösingen 14   21 : 28  -7   20 9.  YB Reutlingen 15   29 : 31  -2   19 10.  GSV Maichingen 15   25 : 27  -2   19 11.  SV Tübingen 15   23 : 29  -6   16 12.  Spfr. Gechingen 15   20 : 21  -1   15 13.  SV Wittendorf 14   28 : 36  -8   14 14.  FC Holzhausen 15   21 : 32  -11   12 15.  SpVgg Freudenstadt 14   17 : 27  -10   10 16. SV Seedorf15  29:53 -24

  10

 

      


Herbstmeister!

VfL Nagold 7:0 SV Seedorf

1:0 Schachtschneider, Daniel (5.)

2:0 Reinhardt, Pascal (28.)

3:0 Reinhardt, Pascal (34.)

4:0 Schachtschneider, Daniel (35.)

5:0 Schachtschneider, Daniel (58.)

6:0 Kravoscanec, Luka (70.)

7:0 Kravoscanec, Luka (88.)

Von Dominik Veitinger

Das war meisterlich! Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold haben im letzten Vorrundenspiel ein wahres Offensivfeuerwerk abgebrannt. Das Team von Trainer Armin Redzepagic gewann vor heimischer Kulisse gegen den Aufsteiger SV Seedorf hochverdient mit 7:0 (4:0)! Daniel Schachtschneider mit einem Dreierpack sowie Luka Kravoscanec und Pascal Reinhardt mit je zwei Toren machten den 13. Saisonsieg des Tabellenführers perfekt!

Zwei Veränderungen in der Nagolder Startelf

Im Vergleich zum etwas glücklichen 0:1-Erfolg bei den SF Gechingen am vergangenen Wochenende nahm Nagolds Coach Redzepagic in seiner Startelf zwei Änderungen vor – Dominik Pedro spielte für Burak Tastan links in der Viererkette und Christoph Ormos rückte für Perparim Halimi in die Anfangsformation, er agierte neben Marco Quiskamp auf der Doppel-Sechs.

Schachtschneider erzielt die Führung

Von Beginn an versuchten die Nagolder das Heft in die Hand zu nehmen. Bereits nach vier Minuten hatten die Nagolder die erste Torchance, doch nachdem sich Luka Kravoscanec über links schön durchgesetzt hatte, kam Pascal Reinhardt in der Mitte nicht mehr richtig an den Ball. In der 6. Spielminute machte es Daniel Schachtschneider besser- einen langen Ball von Christoph Ormos nahm der Angreifer klasse an und profitierte von einem Missverständnis zwischen Gäste-Keeper Matthias Holzer und seinen beiden Abwehrspielern. Letztlich musste der Angreifer den Ball nur noch ins leere Tor schieben- 1:0 für den VfL!

Sanyang bewahrt Tabellenführer vor dem Anschlusstreffer

Ihren ersten Angriffsversuch starteten die Gäste in Person von Johannes Wernz, doch Valentin Asch konnte zur Ecke klären (8.). Nur eine Minute später kam der Aufsteiger zu seiner zweiten Tormöglichkeit- einen Eckball konnte Nagolds Keeper Bubacarr Sanyang nur mit den Fäusten klären, beim anschließenden Volleyschuss von Timmy Haag klärte der Nigerianer mit den Fingerspitzen zur Ecke.

Reinhardt erhöht auf 2:0- Seedorf trifft das leere Tor nicht

 Die nächste Nagolder Chance hatte Kapitän Matthias Rebmann, doch sein Kopfball ging nach einem Eckball von Raphael Schaschko übers Tor (25.). Nach einer knappen halben Stunde durften die Nagolder Fans das zweite Mal jubeln: Nach schönem Doppelpass mit Schachtschneider ließ sich Pascal Reinhardt nicht länger bitten und schob sicher zum 2:0 ein! Dieses Tor war der „Dosenöffner“ für die Nagolder Offensive. Doch zunächst hatte der SV Seedorf die große Chance zu verkürzen, doch ein Schuss ging knapp am leeren Nagolder Tor vorbei nachdem Boubacarr Sanyang aus selbigem herausgeilt war und vergebens versuchte die Situation außerhalb des Strafraums zu klären. Doch das war die letzte ernstzunehmende Chance für die Gäste.

Nagolder Doppelschlag vor der Pause entscheidet die Partie

Pascal Reinhardt erhöhte in der 34. Minute auf 3:0- nach einem langen Schlag von Raphael Schaschko lief der Angreifer völlig allein auf das Seedorfer Gehäuse zu und überwand den Gäste-Keeper mit einem tollen Lupfer- das Spiel war gut zehn Minuten vor der Pause quasi  entschieden. Doch der Tabellenführer legte nur eine Minute später den nächsten Treffer nach! Nach einem Ballgewinn von Matthias Rebmann passte dieser ans rechte Strafraumeck zu Daniel Schachtschneider. „Schachti“ ließ zwei gegnerische Verteidiger aussteigen und schob gekonnt ins lange Eck zum 4:0! Die letzte nennenswerte Torannährung hatten ebenfalls die Nagolder, eine Hereingabe von rechts wurde von SVS-Verteidiger Tobias Bea in höchster Not geklärt (42.). Mit einer verdienten 4:0-Führung ging es also in die Kabinen.

„Schachti“ nicht zu bremsen

 Im zweiten Durchgang brauchten die Nagolder etwas um ins Spiel zu kommen, den ersten Schuss aufs Tor gaben die Gäste ab, doch dieser ging weit am Tor von Sanyang . (52.).Die partie verflachte nun etwas, die Nagolder hatten weiterhin die Kontrolle über das Spiel. Nach einer knappen Stunde Spielzeit erzielte Daniel Schachtschneider seinen dritten Treffer zum 5:0! Nach einem tollen Pass von Christoph Ormos auf Pascal Reinhardt legte dieser uneigennützig quer auf seinen Stürmerkollegen.

Kravoscanec kommt spät in Fahrt

Und der Tabellenführer hatte noch nicht genug: Matthias Rebmann passte auf Schachtschneider, dieser legte quer auf den mitgelaufenen Luka Kravoscanec- 6:0! Die Seedorfer konnten einem wirklich leid tun, zumal noch gut zwanzig Minuten zu spielen waren. Kurz nachdem sechsten Nagolder Treffer kamen die Gäste nach einem Fehler im Nagolder Aufbauspiel zu einer Tormöglichkeit, doch der Schuss von Tobias Heizmann ging weit am Tor vorbei. Nach einem tollen Ball von Schaschko traf der eingewechselte Daniel Atis nur das Außennetz (78.)

Kopfballtor als Schlusspunkt

Zwei Minuten vor dem Ende setzte Luka Kravoscanec den Schlusspunkt- er nickte eine tolle Flanke von Dominik Pedro per Kopf ins Tor. Am Ende stand ein hochverdienter Sieg für den Tabellenführer! Mit dem heute getankten Selbstvertrauen wollen die Nagolder Kicker nun auch das letzte Heimspiel gegen den abstiegsgefährdeten FC Holzhausen bestreiten. Anpfiff im Nagolder Stadion ist um 14 Uhr!


Vorbericht: letztes Vorrundenspiel gegen SV Seedorf

Sa, 25.11.2017 14:30 Uhr  Reinhold Fleckenstein Stadion

Top Torjäger Pascal Reinhardt will auch am Samstag im gegnerischen Strafraum für Torgefahr sorgen
Top Torjäger Pascal Reinhardt will auch am Samstag im gegnerischen Strafraum für Torgefahr sorgen

Am Samstag steht für die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold das letzte Vorrundenspiel auf dem Plan. Nur zu gerne würde der Tabellenführer gegen den Aufsteiger SV Seedorf ebenfalls dreifach punkten und seine Serie weiter ausbauen. Doch die Gäste aus dem Kreis Rottweil haben am letzten Samstag beim 4:3-Heimsieg gegen den SV Zimmern bewiesen, dass sie in der Lage sind, Spitzenteams zu ärgern. Die Nagolder wollen nach der eher durchwachsenen Vorstellung in Gechingen nochmal Vollgas geben und die Nagolder Fans mit tollem Fußball begeistern.

 

Sanyang bewahrt Nagolder in Gechingen vor Rückstand

 

„Ich nehme die drei Punkte gerne mit, aber mit dem Spiel bin ich in der Summe nicht zufrieden.“, sagte ein sichtlich mitgenommener Armin Redzepagic nach dem Last-Minute-Sieg bei den SF Gechingen am vergangenen Sonntag. Die Gechinger gecoacht vom ehemaligen VfL-Jugendtrainer Benjamin Maier waren perfekt eingestellt und ließen die Nagolder nur selten zur Entfaltung kommen. Vor allem in Hälfte zwei erspielte sich der Aufsteiger drei, vier hochkarätige Chancen, doch Nagolds Keeper Sanyang hielt glänzend.

 

Reinhardt trifft in der Nachspielzeit

 

In der Nachspielzeit legte Daniel Schachtschneider nach einem gewonnenen Zweikampf an der Außenlinie scharf nach innen, wo Goalgetter Pascal Reinhardt goldrichtig stand und zum viel umjubelten Siegtreffer einnetzte- der 11. Nagolder Saisonsieg war unter Dach und Fach.

 

Seedorf souveräner Bezirksliga-Meister

 

Am letzten Vorrundenspieltag ist nun der Aufsteiger SV Seedorf zu Gast im Nagolder Reinhold-Fleckenstein-Stadion. Das Team von Tobias Bea und Tobias Heizmann feierte in der vergangenen Saison die souveräne Meisterschaft in der Bezirksliga Schwarzwald und feierte mit dem Landesliga-Aufstieg den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. 108 geschossene Tore und 77 von 84 möglichen Punkten zeigen nur zu deutlich, dass dieser Aufstieg mehr als verdient war.

 

Sieg gegen Zimmern in Unterzahl

 

In der neuen Liga tut sich das Team aus dem Kreis Rottweil noch schwer. Erst vier Unentschieden und zwei Siege stehen auf der Habenseite der Seedorfer, mit aktuell zehn Punkten belegt man derzeit den vorletzten Tabellenplatz, der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt aber nur vier Punkte. Am letzten Wochenende setzte der Neuling ein dickes Ausrufezeichen im Abstiegskampf, im Heimspiel gegen den Verbandsliga-Absteiger SV Zimmern behielt man mit 4:3 die Oberhand- und das, obwohl man nach der roten Karte gegen Torhüter Steffen Werner gut eine Stunde in Unterzahl spielte. Auch wenn es nach früher 3:0-Führung noch einmal eng wurde, war die Freude nach dem Abpfiff natürlich riesig.

 

Seedorf will auch in Nagold „Nadelstiche“ setzen

 

Nun steht gegen den VfL Nagold das nächste schwere Match auf dem Plan, doch der SV Seedorf hat nichts zu verlieren und wird sich sicher nicht über die gesamte Spielzeit in die Defensive zurückziehen. Das Hauptaugenmerk der Gäste wird sicher in der Abwehr liegen, nach vorne wird man sicher versuchen, einzelne Nadelstiche zu setzen- der Ligaprimus dürfte spätestens nach dem Coup in Zimmern vor dem Aufsteiger gewarnt sein.

 

Ormos einsatzbereit, Daniel Atis wieder im Kader

 

„Wir müssen uns gegenüber dem Match in Gechingen steigern“, sagt der Nagolder Trainer vor dem Spiel am Samstag. Personell gesehen entspannt sich die Lage: Christoph Ormos ist nach seiner Zahn-OP wieder fit und wird vermutlich neben Marco Quiskamp im zentralen defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommen. Auch Daniel Atis steht nach längerer Verletzungspause wieder im Kader. Ganz egal wer in der Startelf stehen wird, das Ziel ist für Armin Redzepagic klar: „Wir wollen ohne Niederlage in die Winterpause!“ Wichtig wird sein, dass die Nagolder Mannschaft von Beginn an offensiv zu Werke geht und die Gäste gar nicht erst zur Entfaltung kommen lässt- denn das kann gefährlich werden, diese Erfahrung hat der SV Zimmern am letzten Wochenende gemacht.

 

Von Dominik Veitinger


Im Derby Punkte holen - Vorsprung ausbauen

zuletzt als Spielertrainer auf dem Feld gesatanden: VfL-Trainer Armin Redzepagic (mi. li.) debütierte nun auch als Spieler in der Landesliga- Foto: Kraushaar
zuletzt als Spielertrainer auf dem Feld gesatanden: VfL-Trainer Armin Redzepagic (mi. li.) debütierte nun auch als Spieler in der Landesliga- Foto: Kraushaar

Armin Redzepagic (Mitte/stehend) war am vergangenen Sonntag beim Spiel in Wittendorf erstmals als Spielertrainer im Einsatz. Für den weiteren Saisonverlauf hegt er jedoch keine Ambitionen auf einen Platz in der Startelf.

 

Nach dem 5:2-Sieg beim SV Wittendorf will der VfL Nagold am Samstag gegen die SV Böblingen nachlegen – auch ohne Daniel Schachtschneider.

 

VfL Nagold – SV Böblingen (Samstag, 14.30 Uhr),

Jede Serie geht einmal zu Ende. Diese These bestätigte der 4:2-Sieg des SV Zimmern am vergangenen Sonntag beim bisherigen Tabellenzweiten der Fußball-Landesliga in Böblingen. Neun Spiele hatte der härteste Verfolger des VfL Nagold in Folge zuvor nicht mehr verloren. Gegen den Verbandsliga-Absteiger waren bei den Böblingern jedoch am Ende der

90 Minuten nicht nur die Punkte, sondern auch Abwehrspieler Daniel Buscaglia (Rote Karte) weg.

Für die personell ohnehin nicht auf Rosen gebettete Mannschaft von Trainer Thomas Siegmund bedeutet dies

eine erhebliche Schwächung. Dazu kommt, dass am Samstag auch Andre Esteves (beruflich bedingt) nicht

zur Verfügung steht. "Wir werden uns Gedanken machen, wie wir das kompensieren können", sagt der SVB-Trainer.

Anders die Situation beim VfL Nagold: zwei Spiele ohne Daniel Schachtschneider, zwei Unentschieden, dann der Gang zum ambitionierten Aufsteiger Wittendorf – VfL-Coach Armin Redzepagic war vor dem Spiel am vergangenen Sonntag in der Loßburger Teilgemeinde nicht so richtig klar, was ihn und seine Mannen dort erwarten würde.

Der 5:2-Sieg stellte am Ende eine Lösung dar, die so deutlich nicht erwartet werden konnte.

Der personell dünne Kader bescherte Redzepagic auf seine alten Tage sogar noch sein Landesliga-Debüt. Er hatte sich in der 76. Minute für Daniel Atis eingewechselt.

Gegen die SV Böblingen soll die Serie nun weiter Bestand haben. Die Nagolder streben den zehnten Sieg und somit das zwölfte Spiel ohne Niederlage an. Ob Daniel Schachtschneider wieder dabei sein wird, ließ der VfL-Coach jedoch offen. Ohnehin sagt Redzepagic: "Mir ist wichtig, dass er gegen den SV Zimmern wieder fit ist."

Personell sieht es abgesehen von der Personalie Schachtschneider etwas besser aus. Redzepagic hegt jedenfalls keine Ambitionen für die Startelf. Ohnehin erscheint fraglich, ob nach dem Sieg beim SV Wittendorf eine Änderung nötig ist.

"Pascal Reinhardt und Christoph Ormos steigen wieder ins Training ein. Wir müssen abwarten, in wie weit sie bis zum Wochenende fit sind", zeigte sich Redzepagic für beide Positionen zuversichtlich.

An die Fans gerichtet bitten die Verantwortlichen der Nagolder Fußballabteilung die Parkplätze

bei Aldi und Digel freizuhalten.


Starker Aufsteiger entführt Punkt in Nagold

Bildergebnis für logo vfl nagoldvs. Bildergebnis für logo tsv ofterdingen2:2 (2:1)

1:0 Matthias Rebmann (1.) 2:0 Luka Kravoscanec (15.) 2:1/2:2 Tim Löffler (26./76.)

Von Ulrich Hamann

Quelle: fupa.net

 

Wer am späten Samstagnachmittag  den Jubel der Ofterdinger Mannschaft nach dem Landesligaspiel gegen den VfL Nagold beobachtete, musste zu dem Ergebnis kommen, dass der TSV Ofterdingen der  Sieger des Spiels sei. Wenn eine Mannschaft nach einem 2:2 Unentschieden so jubelt, dann zeugt das auch von großem Respekt gegenüber dem Gegner.

Frühe Führung durch Rebmann und Kravoscanec

In der Tat schien es lange so aus, als könnte das Spiel nur zugunsten des Tabellenführers aus Nagold ausgehen.

Bevor alle Zuschauer auf ihren Plätzen waren, stand es schon 1:0 für die Hausherren. Matthias Rebmann nagelte das Spielgerät aus 16 Metern unhaltbar in den Kasten.

Als Luka Kravoscanec dann in der 15. Minute richtig spekulierte und den zu kurzen Rückpass eines Ofterdinger Verteidigers ins Tor spitzelte, schien alles auf den neunten Saisonsieg der Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic hinauszulaufen.

Ofterdingen setzt Nadelstiche/Tim Löffler erzielt Anschlusstreffer

Doch es schlich sich die eine oder andere Nachlässigkeit in das Spiel des VfL und die Gäste aus Ofterdingen ergaben sich nicht in ihr Schicksal, sondern arbeiteten sehr gut gegen den Ball und machten es den Nagolder schwer den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Und nach vorne setzten sie immer wieder Nadelstiche, bevorzugt mit langen Bällen in die Spitze auf Tim Löffler. Der kam immer wieder zu Abschlüssen. Sein Abschluss in der 24. Minute  war noch Beute vom Nagolder Torwart Boubacarr Sanyang. Zwei Minuten später aber gelang ihm der Anschlusstreffer.

Aus halbrechter Position schoss er den Ball in den Winkel – Marke Tor des Monats.  

Partie immer ausgeglichener

In der 37.Minute hätte er fast den Ausgleich erzielt, aber wieder konnte es „Buba“ verhindern. Nagold versuchte, nun wieder zielstrebiger nach vorne zu spielen. Matze Rebmann und Fabi Mücke kombinierten sich auf der rechten Seite gekonnt durch. Der Pass in die Mitte nahm Pascal Reinhardt direkt ab, der Ball flog aber knapp über das Tor.

Die letzte Chance vor der Pause gehörte dann wieder Ofterdingen. Nach einer Ecke köpfte Kapitän Andrej Schlecht

den Ball in die Arme des Nagolder Torhüters.

Durchaus verdienter Ausgleich für die Gäste

In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel im Mittelfeld noch intensiver, die Chancen vor den Toren weniger.

In der 70. Minute hätte Perparim Hallimi dann für Nagold fast den Deckel drauf gemacht. Auf halblinker Position war er durchgebrochen, seinen Schuss wehrte aber der Ofterdinger Torwart Leon Beuter ab. Sechs Minuten später dann war es wieder Tim Löffler, der auf der anderen Seite durchmarschierte. Den ersten Schuss wehrte Boubacarr Sanyang noch ab,

aber der Abpraller sprang dann von Löffler zum Ausgleich ins Tor.

Am Ende ein gerechtes Unentschieden

Ofterdingen war nun darauf bedacht das Unentschieden nach Hause zu bringen. Viele Unterbrechungen bestimmten den Rest des Spiels. Und Nagold fand keinen Schlüssel mehr, um die kompakte Defensive der Gäste zu knacken.

Ofterdingen bejubelte am Ende den Punkt, der für die Mannschaft von Trainer Bernd Bauer durchaus ein wenig glücklich war, aber zu großen Teilen aufgrund einer großen taktischen Disziplin, einer hohen Laufbereitschaft und

eines äußerst guten Tim Löffler verdient war.


4-0 Kantersieg festigt weiterhin die Tabellenführung

Der VfL nun schon mit sieben Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten
Der VfL nun schon mit sieben Punkten Vorsprung vor dem Tabellenzweiten

Die Landesliga-Fußballer des VfL Nagold steuern weiter auf Erfolgskurs. Das 4:0 beim VfB Bösingen war der siebte Sieg im siebten Spiel für die Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic.

Das Ergebnis entsprach zumindest an diesem Samstagnachmittag den aktuellen Kräfteverhältnissen. Die Nagolder waren feldüberlegen, agierten zielstrebiger und waren vor allem im Ausnutzen der Torchancen effektiv.

Die Mannschaft von Armin Redzepagic wirkte von Anfang an frischer, beweglicher und schneller als die Bösinger. So bauten die Gäste sofort Druck auf und hatten nach neun Minuten ihre erste Möglichkeit zum Führungstreffer. Nach einer Ballstafette über Raphael Schaschko und Luka Kravoscanec verfehlte "Maskenmann" Pascal Reinhardt nur knapp das Ziel.

Obwohl die Nagolder danach viel Ballbesitz hatten, verteidigte der VfB Bösingen zunächst geschickt, so dass der Tabellenführer eigentlich nur bei Standardsituationen Torgefahr ausstrahlte. Und einer dieser Standards führte nach 27 Minuten zum Führungstreffer für den VfL Nagold. Nach einem Ballverlust der Platzherren gab in der darauf folgenden Situation Freistoß für die Gäste. Und diesen zirkelte Raphael Schaschko auf den Kopf von Pascal Reinhardt, der völlig unbehelligt aus vier Metern einnickte.

Nur zwei Minuten später verhinderte Daniel Dittmann, der für Sascha Vögele das VfB-Tor hütete, nach einem Freistoß von Schaschko, den zweiten Einschlag. Vier Minuten später war es aber doch soweit, als erneut Reinhardt, von der VfB-Abwehr völlig allein gelassen, per Kopfball das 2:0 erzielen konnte.

Die Hoffnungen der Platzherren auf eine Wende im zweiten Durchgang platzten schon zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff, als Luka Kravoscanec mit einem Schuss aus 18 Metern zum 3:0 traf. In den folgenden 20 Minuten wirkte der VfB Bösingen völlig konfus und hatte Glück, dass die Nagolder nicht gleich nachlegten. Dabei brauchte das Team um VfL-Kapitän Matthias Rebmann nur auf Fehler der Bösinger warten.

So verpasste Daniel Schachtschneider (55.) nach einer zu kurzen Rückgabe auf Dittmann den nächsten Treffer. Dem Bösinger Defensiv-Dilettantismus an diesem Tag die Krone auf setzte Torhüter Dittmann, als er nach einem Rückpass Daniel Schachtschneider anschoss, so dass dieser keine Mühe hatte, den abprallenden Ball zum 4:0 (58.) im Tor unterzubringen.

Der VfB Bösingen hatte nun weder die Kraft noch den Biss, um nochmals in die Partie zurückkommen. Die routinierten Gäste ließen Ball und Gegner laufen und erspielten sich weitere Torchancen. Dabei verhinderte Daniel Dittmann (64.) bei einem Kopfball von Schachtschneider den fünften Treffer. Wenig später verfehlte Pascal Reinhardt per Kopf das Ziel.

Kurz vor Spielende bekamen die Platzherren doch noch die Möglichkeit, nach vier Spielen ohne eigenen Treffer, dies zu ändern. Nach einem Handspiel von Reinhardt im Strafraum zeigte der gute Schiedsrichter Markus Schöck auf den Punkt. Doch bezeichnend für die momentane Verfassung des VfB, scheiterte Torsten Müller an VfL-Schlussmann Bubacarr Sanyang.

 

 

TRAINERSTIMMEN

 

Michael Neumann, VfB Bösingen: "Trotz der deutlichen Niederlage war die Einstellung der meisten Spieler heute über weite Strecken besser als zuletzt. Mit dem Spiel müssen wir kritisch umgehen. Wir müssen wieder darauf kommen, uns gegenseitig mehr zu unterstützen. Die Mentalität und Leidenschaft müssen wir uns wieder holen. Das ist unsere Stärke."

 

Armin Redzepagic, VfL Nagold: "Wir hatten auf dem schweren Geläuf in den ersten 20 Minuten zwar unsere Probleme, aber der Sieg war nie gefährdet. Das Ergebnis ist vielleicht etwas zu hoch ausgefallen. Wir hatten sechs oder sieben Chancen und haben vier Tore geschossen.

 

 

 

VfB Bösingen: Daniel Dittmann, Chris Halder (65. Eric Heß), Marco Rapp, Jonas Schinacher, Michael Bantle, Jens Pfeifer (78. Marvin Schlosser), Marius Beiter, Philipp Haaga, Razvan Dobricean, Marius Müller, Torsten Müller.

 

VfL Nagold: Bubacarr Sanyang, Valentin Asch, Marc Bühler, Fabian Mücke, Christoph Ormos, Matthias Rebmann, Michael Nebert (20. Dominik Pedro), Raphael Schaschko, Luka Kravoscanec, Pascal Reinhardt, Daniel Schachtschneider (72. Daniel Atis).

 

Tore: 0:1 (27.) Pascal Reinhardt; 0:2 (33.) Pascal Reinhardt; 0:3 (47.) Luka Kravoscanec; 0:4 (58.) Daniel Schachtschneider.

Besonderes Vorkommnis: Bubacarr Sanyang (85./VfL Nagold) wehrt Handelfmeter von Torsten Müller ab.

Schiedsrichter: Markus Schöck (Weissach); Assistenten Michael Bartling, Markus Bergmann.

 

Zuschauer: 250.

 

 

Quelle: Schwarzwälder Bote

 

    S Tore TD Pkt.
1.  VfL Nagold 7   22 : 3  19   21
2.  TSV Ofterdingen 7   15 : 6  9   14
3.  SV Böblingen 7   16 : 9  7   14
4.  SV Zimmern o.R. 7   14 : 8  6   13
5.  FC Gärtringen 7   13 : 7  6   13
6.  SV Nehren 7   13 : 13  0   12
7.  FC Holzhausen 7   14 : 12  2   11
8.  Spfr. Gechingen 7   11 : 8  3   10
9.  SpVgg Holzgerlingen 7   14 : 16  -2   10
10.  SV Wittendorf 7   15 : 14  1   8
11.  YB Reutlingen 7   11 : 16  -5   6
12.  SV Tübingen 7   10 : 16  -6   6
13.  VfB Bösingen 7   7 : 19  -12   6
14.  GSV Maichingen 7   11 : 16  -5   5
15.  SpVgg Freudenstadt 7   7 : 18  -11   4
16.  SV Seedorf 7   11 : 23  -12   3


Neuzugang aus Neuseeland:                         Stürmertalent Pascal Reinhardt

Der VfL landet den nächsten Transfercoup.

Nach langem Hin und Her ist es nun endlich offiziell:

Offensivspieler Pascal Reinhardt wird ab sofort für unseren VfL seine Tore schießen und absolvierte am

Mo, den 17.07.17 das erste Training mit der Mannschaft von Trainer Armin Redzepagic.

Der 24-jährige Offensivmann aus Nagold-Hochdorf ist auf der Stürmerposition zu Hause. Einsetzbar ist Pascal auch auf Recht-, sowie Linksaußen. Als Linker Stürmer wurde Reinhardt auch bei seinem letzten Verein eingesetzt, Waitakere United, einem neuseeländischen Erstligisten. Der beidfüßige Flügelstürmer wechselt zur neuen Saison aus Neuseeland zum VfL Nagold und zurück in seine Heimat.

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Seine Karriere begann Pascal in der Jugend des SSV Reutlingen und wechselte im Alter von 17 Jahren zur U19 der Stuttgarter Kickers und

im darauffolgenden Jahr dann zur Reserve des großen FC Bayern München.

Nach rund 1,5 J wechselt Reinhardt dann zum FC Homburg. Ab dann folgen fünf Wechsel innerhalb von nur drei Jahren.

So schnürrte der Stürmer später für die Reserve des FSV Mainz 05, für den SSV Ulm und für Waitakere United seine Fußballschuhe.

Ein kurzer persönlicher Tiefpunkt in seiner Karriere für Reinhardt waren fast sieben Monate zwischen seinem Abgang beim FSV Mainz und

der Verpflichtung beim SSV Ulm. In diesem Zeitraum war Pascal Reinhardt vereinlos und musste sich wieder rankämpfen. Im vergangenen Januar versuchte es der kopfballstarke Stürmer dann in der Ersten Liga in Neuseeland. Dort kam er auf 9 Einsätze und rund

61 Minuten Spielzeit im Schnitt und erzielte einen Treffer und bereitete drei Mal vor.

Seine wohl beste Saison hatte der Neu-Nagolder 2013/2014 als er in 28 Einsätzen für FC Homburg in der Regionalliga Südwest,

11 Tore erzielte, sowie noch 5 mal erfolgreiche Torvorlagen produzieren konnte.


Ex Gambischer Nationalkeeper rettet VfL in Halbzeit 1

Der ehemalige Gambische Nationaltorwart Bubacarr Sanyang war der große Gewinner des Testspiels - mit herausragender Leistung stach der Keeper aus dem Nagolder Aufgebot heraus

VfL Nagold

von der Bank:

33 Bartels (TW)

6 Quiskamp (DM)

10 Rebmann (RM)

12 Wiese (LM)

18 Döbele (LV)

20 Bachmann (IV)

 

1-2

Halbzeitstand: 0 - 1

Tore:

0:1 (19./Eigentor) 14-Fabian Mücke

1:1 (64.) 11-Luka Kravoscanec

1:2 (79.) 20-Tim Pöhler

 

Schiedsrichter:

Dennis Bauer, Antonio Agazio, Philipp Gassert

 

Zuschauer: 220

Bubacarr Sanyang (li.) machte ein ganz starkes Spiel
Bubacarr Sanyang (li.) machte ein ganz starkes Spiel

VfB Stuttgart U-19

von der Bank:

22 Weisheit (TW)

12 Püsküllü (HS)

13 Baran (ZM)

14 Schuckenböhmer (IV)

15 Idehen (ST)

16 Turp (IV)

17 Almeida Morais (RM)

18 Mack (DM)

19 Engelhardt (MS)

20 Pöhler (MS)


Fußball-Landesligist VfL Nagold hat sein erstes Testspiel mit 1:2 gegen die U19 des VfB Stuttgart verloren.

Kein Beinbruch, denn: Die positiven Erkenntnisse aus dieser Partie überwiegen.

VfL Nagold – VfB Stuttgart U19 1:2 (0:1). Der neue VfL-Trainer Armin Redzepagic kann trotz der 1:2-Niederlage mit dem ersten Testspiel zufrieden sein: Das ist einmal der läuferische Aspekt, bei dem die Nagolder weitgehend auf der Höhe der U19 des VfB Stuttgart waren.

Auch technisch stand man dem Nachwuchs aus der Landeshauptstadt kaum nach und taktisch machte man dem spielerisch besseren Rot-Weißen bei hochsommerlichen Temperaturen das Leben schwer.

"Die testen normalerweise gegen Oberligamannschaften", zeigte sich Redzepagic vom Besuch der VfB-A-Junioren angetan, von denen einige in der vergangenen Saison – noch als B-Junioren – dem Nagolder Nachwuchs im WFV-Pokal-Finale gegenüberstanden. Dieses brauchten sie gegen die großen VfL-Akteure gut zehn Minuten, um ins Spiel zu finden, dann hatten sie sich die Nagolder – allerdings ohne Raphael Schaschko, Matthias Rebmann, Adrian Döbele, Marco Quiskamp, Daniel Schachtschneider und Michael Nebert – zurechtgelegt.Optisch zwar überlegen, gab es für den VfB jedoch so gut wie kein Durchkommen. Erst nach einer Viertelstunde musste VfL-Keeper Bubacarr Sanyang einen Schuss zur Ecke abwehren.

Marc Bühler machte an der Seite von Valentin Asch einen guten Job in der Nagolder Innenverteidigung, Denis Bas unterstützte Christoph Ormos im Mittelfeld, Tastan Burak spielte links in der Viererkette. Obwohl in dieser Konstellation noch nie auf dem Platz, gab es kaum Abstimmungsprobleme. Allerdings hing der VfL-Angriff mit Dominik Pedro, Luka Kravoscanec und Daniel Atis weitgehend in der Luft oder war mit Defensivaufgaben ausgelastet.

 

Die Führung der Gäste entsprang einem Eigentor von Fabian Mücke, dem eine Abwehraktion nach starkem Auftritt von Enes Türköz, der über rechts an Daniel Atis und Tastan Burak vorbeigezogen war, ins eigene Netz bugsierte. Wer jetzt einen Einbruch bei den Hausherren befürchtete, hatte die Rechnung ohne Sanyang Bubacarr gemacht: Der Nagolder Torhüter wurde zum Gewinner der ersten Halbzeit. Zweimal (26./41.) gewann er eine Eins-gegen-eins-Situation gegen den bulligen VfB-Mittelstürmer Eric Hottmann und in der 43. Minute brachte er einen scharfen Schuss im Rückwärtsfallen unter Kontrolle. Nagolder Chancen tendierten dagegen bis auf eine Aktion von Dominik Pedro (21.) stramm gegen Null.

 

Daran änderte sich auch zu Beginn der zweiten Halbzeit wenig, bis sich Luka Kravoscanec über links durchsetzte und seinen Alleingang aus nächster Nähe zum Ausgleich abschloss. Beide Teams hatten zu diesem Zeitpunkt kräftig durchgewechselt. Vor allem Heiko Gerber nutzte die Chance, seinen großen Kader mit mehr als 20 Spielern zum Einsatz zu bringen. Nick Bätzner, Samuel Mayer und Enes Türköz sowie die eingewechselten Jeffery Idehen und Elisee Engelhardt schafften es immer wieder, Akzente zu setzen. Tim Pöhler gelang elf Minuten vor Schluss der verdiente Siegtreffer, als er einen halben Schritt vor dem herausstützenden Florian Bartel an den Ball kam.

 

Armin Redzepagic (VfL Nagold): "Schön zu sehen, wo wir hinmöchten. Insgesamt eine ordentliche Leistung, zumal wir viele junge Spieler eingebaut haben."

Heiko Gerber (VfB Stuttgart): "Nagold war für uns sein sehr guter Test. Wir haben sehr hart trainiert, dennoch hat die Mannschaft gut den Ball laufen lassen."

 

Quelle: Schwarzwälder Bote


U-17 Fußballer zum Team des Jahres gekürt

Die U17-Fußballer des VfL Nagold (links) sind die Mannschaft des Jahres 2016. Auf Platz zwei landeten die Sportfreunde Gechingen (rechts). Foto: Priestersbach
Die U17-Fußballer des VfL Nagold (links) sind die Mannschaft des Jahres 2016. Auf Platz zwei landeten die Sportfreunde Gechingen (rechts). Foto: Priestersbach

Die Bergläuferin Martina Kugele aus Altburg ist von den Lesern des Schwarzwälder Boten zur Sportlerin des Jahres gewählt worden.

Sportler des Jahres ist der Gechinger Triathlet Julian Mutterer, Mannschaft des Jahres die U17-Fußballer des VfL Nagold.

 

Der Sportkreis Calw mit seinen 215 Vereinen und rund 62 000 Mitgliedern ehrt jedes Jahr erfolgreiche Sportler aus allen Sparten.

Einen Höhepunkt bildet dabei immer wieder die Proklamation der Sportler des Jahres,

die in einer Leserwahl des Schwarzwälder Boten ermittelt werden.

 

In diesem Jahr bot die Sparkassen-Bühne auf dem Gartenschaugelände in Bad Herrenalb den passenden Rahmen für die Sportgala,

die mit ihrem spektakulären Programm an das Landesgartenschaujahr in Nagold erinnerte.

Die meisten Leser hatten für die Fußball-B-Jugend des VfL Nagold als Mannschaft des Jahres 2016 votiert:

Das Team von Trainer Ulrich Hamann spielte in der Saison 2015/16 zweifellos eine grandiose Saison.

Als Aufsteiger hatten es die Nagolder Jungkicker geschafft, sich die Meisterschaft in der Verbandsstaffel Nord zu sichern.

Quasi als Sahnehäubchen schaffte die Mannschaft auch noch den Sprung ins Finale des Verbandspokals. Als Wunschgegner traf man dort auf den haushohen Favoriten VfB Stuttgart. Die Nagolder lieferten dem Bundesligisten einen großen Kampf und mussten sich erst in der Verlängerung

mit 0:1 geschlagen geben. "Entscheidend waren immer wieder der Teamgeist und der Wille der Mannschaft", sagt Ulrich Hamann.

Den zweiten Platz in der Mannschaftswertung erreichten die die Fußballer der SF Gechingen, die im vergangenen Jahr Meister der Bezirksliga wurden und jüngst den Klassenerhalt in der Landesliga perfekt machten. Dritter wurden die Tanzfreunde Althengstett, die mit ihrer Showgruppe Nexxt Move

den fünften Platz bei der Weltmeisterschaft in Graz erreichten.

Die Kür der Sportlerin des Jahres 2016 fiel auf Martina Kugele vom Lauftreff Altburg, die sich vor allem in Sachen Berglauf einen Namen in der Region gemacht hat. So steht sie Jahr für Jahr beim Calwer Berglauf-Cup ganz oben auf dem Siegertreppchen. Ihr größter sportlicher Erfolg war der elfte Platz in der Altersklasse W40 bei der Berglauf-Weltmeisterschaft 2012. Daneben hält die Berglaufspezialistin im Kreis Calw

aber auch die Kreisrekorde über 1500 und 3000 Meter. "Ich mag Bergläufe, aber ich mag auch gerne, wenn es eben ist", bekennt Martina Kugele.

Den zweiten Platz bei den Frauen belegt die Gewichtheberin Madita Kopp vom VfL Nagold, die vor vier Jahren mit dem Kraftsport angefangen hat und zwischenzeitlich bereits zweimal die baden-württembergische und die deutsche Meisterschaft gewonnen hat.

Stimmgleich Zweite wurde die Biathletin Hannah Klein vom WSV Schömberg, die im Nachwuchsbereich zu den besten Biathleten in Deutschland zählt.

Über die Wahl zum Sportler des Jahres 2016 bei den Herren durfte sich Julian Mutterer vom TSV Calw freuen.

Der Gechinger ist begeisterter und erfolgreicher Triathlet, der sich der Mitteldistanz mit 1,9 Kilometern schwimmen, 90 Kilometern auf dem Rad und

21 Kilometer laufen verschrieben hat. Über diese Distanz belegte der Ausdauerathlet im vergangenen Jahr den siebten Platz bei der Europameisterschaft. Den zweiten Platz erreichte er auf der Ferieninsel Mallorca.

Vorjahressieger Tobias Dahm liegt jetzt in der Lesergunst auf dem zweiten Platz. In der Leichtathletik-Abteilung des TSV Neuhengstett groß geworden

trägt er inzwischen das Trikot des VfL Sindelfingen und startete im Kugelstoßen 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio.

Auf dem dritten Platz folgte der Sportschütze Gregor Stabel von der SGi Neuweiler, der in den vergangenen Jahren zu den erfolgreichsten Nachwuchssportlern des Schützenkreises Calw zählte.

 

Quelle: http://www.schwarzwaelder-bote.de


Fussball VfB-A-Jugend spielt in Nagold

Junger Mann mit Torjäger-Qualitäten: Stefandl (19) erzielte 11 Tore in 26 Partien für den VfB Nachwuchs
Junger Mann mit Torjäger-Qualitäten: Stefandl (19) erzielte 11 Tore in 26 Partien für den VfB Nachwuchs

(red). Einen attraktiven Testspielgegner hat sich Fußball-Landesligist VfL Nagold geangelt. Die Mannschaft des neuen Trainers Armin Redzepagic trifft am Samstag, 8. Juli,

um 11 Uhr im Reinhold-Fleckenstein-Stadion auf

die A-Jugend des VfB Stuttgart.

Das Nachwuchsteam der Stuttgarter spielt in der 1. Bundesliga.

 

Quelle: schwarzwaelder-bote.de


Schachti ist wieder da!

Torjäger Daniel Schachtschneider ist zurück und wird ab 01. Juli 2017 wieder das Nagolder Trikot tragen.
Dank intensiver Bemühungen von Abteilungsleiter Udo Jungebloed und

Uli Hamann ist es gelungen unseren Schachti zurückzuholen.
Nach seinen zwei Oberligajahren beim SSV Reutlingen und dem zwischenzeitlich beendeten Masterstudium

wird er in einem Nagolder Unternehmen seine berufliche Laufbahn starten.
Wir wissen was wir an ihm haben und freuen uns, dass er wieder einer von uns ist.

So Bescheiden wie er ist, gab es trotzdem eine Bedingung: 

„Ich hätte gern meinen alten Platz in der Kabine wieder.“
Das konnte man ihm spontan zusichern.

#welcomebackhome


Hellstern schießt den FC Gärtringen zum Sieg

FCG gewinnt das Landesliga-Derby in Nagold mit 1:0 +++ Video

Durch ein Tor von Nico Hellstern hat der FC Gärtringen am Freitagabend in der Landesliga beim VfL Nagold mit 1:0 gewonnen.

Der VfL verliert das Derby der Region mit 0:1 vor rund 200 Zuschauern auf dem Kunstrasen des heimischen Reinhold Fleckenstein Stadions.

 

Quelle: Fu Pa

 

 

 

Die Video-Highlights der Partie 

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Trainervorstellung für die nächste Saison

Nachdem in den letzten Wochen viel geschrieben wurde, möchten wir Euch die für die nächste Saison verantwortlichen Trainer vorstellen:

Landesliga-Team: Armin Redzepagic 

Armin ist 38 Jahre alt, verheiratet und hat vier Kinder. Er war im Kreis Calw lange als Torjäger unterwegs, spielte unter anderem beim FV Calw, dem SC Neubulach und dem 1. FC Altburg. Als Spielertrainer übernahm er vor viereinhalb Jahren beim VfL Stammheim und führte den Verein aus der Kreisliga B in die Bezirksliga.

Bezirksliga-Team: Markus Kalmbach

Markus hat eine blaue Vergangenheit. Der 33-jährige Stürmer spielte schon in der Jugend beim VfL und später auch in der U23. Seit 2014 trainiert er die Mannschaft der Spvgg Wart/Ebershardt und konnte sich immer im oberen Drittel der Kreisliga A halten. Er ist Inhaber der DFB-Elite-Jugendlizenz und seit einigen Jahren am DFB-Stützpunkt in Freudenstadt tätig.

U-19 Junioren-Team: Max Bergemann-Gorski

Max ist derzeit noch A-Juniorentrainer bei den Young Boys Reutlingen. Er ist 22 Jahre jung, spielte in seiner Jugendzeit und danach bei Wormatia Worms in der Regionalliga Südwest, danach beim Oberligisten TSG Pfeddersheim und musste sein aktive Laufbahn aber wegen massiver Rückenprobleme aufgeben.

Herzlich Willkommen und viel Erfolg bei Euren zukünftigen Aufgaben.



Nachfolgerfrage geklärt

Redzepagic war zuletzt Trainer beim VfL Stammheim
Redzepagic war zuletzt Trainer beim VfL Stammheim

Armin Redzepagic wird neuer Trainer der Landesliga-Fußballer des VfL Nagold. Am Montag dieser Wochen hat der Verein bekannt gegeben, dass die Zusammenarbeit mit Landesliga-Trainer Thomas Schwarz zum Rundenschluss beendet wird. Jetzt meldet die Abteilungsführung, dass der bisherige Spielertrainer des Bezirksligisten VfL Stammheim die Landesliga-Mannschaft übernehmen wird. "Wir hatten einige gute und interessante Gespräche, erzählt Udo Jungebloed aus der Abteilungsleitung. "Dabei ragte aber eines heraus. Wir waren sofort auf einer Wellenlänge – fußballerisch und menschlich."

Die Geschichte mit Armin Redzepagic geht bei Ulrich Hamann, er bildet zusammen mit Udo Jungebloed die Abteilungsleitung des VfL Nagold, schon länger zurück.

"Vor zweieinhalb Jahren spielten wir in der Vorbereitung mit unserer U19 gegen den VfL Stammheim, zu der Zeit noch in der Kreisliga A beheimatet. Mich beeindruckte damals, wie die Mannschaft auf dem Platz wusste, was sie tat, einen Plan hatte und diesen auch umsetzte. Diese Beobachtung faszinierte mich all die Jahre bei jedem Spiel der Stammheimer, das ich gesehen habe. Aber ich kannte den Mann hinter diesem Plan nicht. Als ich jetzt mit ihm an einem Tisch saß, überzeugte er mich und uns mit seiner Idee vom Fußball vollends. Darüber hinaus entdeckten wir eine große Sympathie." Am Ende also passten bei den Verantwortlichen des VfL Nagold und bei Armin Redzepagic sowohl die fußballerische Vision als auch die persönliche Ebene.

"Armin Redzepagic ist als Trainer hungrig, er arbeitet sehr strukturiert und schaut auch auf viele Kleinigkeiten, um aus seinen Spielern das ganze Potenzial herauszuholen. Wir möchten mit ihm noch mehr als bisher den Nagolder Weg weiter gehen und unsere jungen Talente aus dem Jugendbereich über die U23 in die erste Mannschaft führen", fasst Udo Jungebloed zusammen. Armin Redzepagic ist 38 Jahre alt, verheiratet und hat vier Kinder.

Er war im Kreis Calw lange als Torjäger unterwegs, spielte unter anderem beim

FV Calw, dem SC Neubulach und dem

FC Altburg. Als Spielertrainer übernahm er vor viereinhalb Jahren das Kommando beim VfL Stammheim und führte den Verein von der Kreisliga B in die Bezirksliga. Dort konnte sich die Mannschaft etablieren. Armin Redzepagic ist Inhaber der UEFA-B-Lizenz und im besten Sinne ein Fußball-Verrückter,

der sich permanent umschaut und umhört, um neue Ideen zu gewinnen.

"Zwei Tage habe ich gebraucht, um mir Gedanken zu machen. Der VfL Nagold ist der beste Verein im Kreis Calw.

Früher habe ich zu den Nagoldern immer aufgeschaut. Jetzt habe ich die Gelegenheit, mich dort selbst eizubringen", freut sich Armin Redzepagic auf die Aufgaben an der neuen Wirkungsstätte. Auf die Frage, ob er sich voll auf seine Traineraufgabe konzentrieren wird oder ob er gerne irgendwann selbst doch noch auf dem Feld stehen würde, meint er scherzhaft: "Ich habe mir die Statistik angesehen. Die Mannschaft hat die beste Defensive. Einzig die etwas zu wenig erzielten Tore könnten mich dazu bewegen, als ehemaliger Torjäger mich selber im Sturmzentrum aufzustellen." Tatsächlich hat Armin Redzepagic freilich nicht vor, selbst gegen den Ball zu treten. "Meine Aufgabe ist es, Spieler und Mannschaft weiterzuentwickeln. Thomas Schwarz hat bisher hervorragende Arbeit geleistet und wird mir eine tolle Truppe überlassen."

 

Quelle: Schwarzwälder Bote

Kravoscanec und Atic mit Doppelpack

Kravoscanec (li.) erzielte einen Blitz-Doppelpack
Kravoscanec (li.) erzielte einen Blitz-Doppelpack

Dank eines Blitzstarts mit drei Toren in den ersten 15 Minuten kam der VfL Nagold am Samstag zu einem hoch verdienten Dreier beim Tabellenvierzehnten der Fußball-Landesliga, dem SC Tuttlingen.

Zwei Doppelpacks von Lukas Kravoscanec und Daniel Atis machten allen Spekulationen nach den Geschehnissen in der vergangenen Woche ein Ende.

Gelungene Vorstellung vor dem Heimspiel gegen den SV 03 Tübingen

Mit dem inzwischen neunten Saisonsieg haben die Nagolder ihren fünften Tabellenplatz verteidigt und eine Woche vor dem Heimspiel gegen den SV 03 Tübingen deutlich gemacht, dass auch nach oben durchaus noch Luft ist.

"Wir wollten von Beginn an Druck machen und dem Gegner nie den Eindruck vermitteln, er könnte heute etwas reißen", erklärte VfL-Trainer Thomas Schwarz seine taktische Marschroute. Und diese habe die Mannschaft nahezu optimal umgesetzt.

Die schnelle Führung der Gäste entsprang einem typischen Stürmertor, als sich Daniel Atis über links bis zur Grundlinie durchsetzte, nach innen in den Rücken der Abwehr flanke und Luka Kravoscanec in der Mitte aus sieben Metern zum 1:0 (3.) traf.

Nur 120 Sekunden später ergab sich eine ähnliche Situation, diesmal über rechts eingeleitet von Michel Nebert und aus zwölf Metern von Luka Kravoscanec mit dem 2:0 vollendet (5.). Besser hätte das Spiel für die Nagolder nicht beginnen können. Nach 15 Minuten fiel gar das 3:0 im Anschluss an einen von Raphael Schaschko getretenen Eckstoß, den Daniel Atis, am zweiten Pfosten stehend, einnickte.

Alles lief perfekt für die Gäste aus Nagold – bis zu der Szene, als Luka Kravoscanec nach einer halben Stunde Spielzeit nach einem Zweikampf liegen blieb. Der VfL-Stürmer musste mit ausgekugelten Schulter ins Krankenhaus gebracht werden.

"Das hat einen Bruch ins Spiel gebracht", so Schwarz über die Auswechslung. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kassierte der VfL Nagold das 1:3. Torschütze war Patrick Renner.

"Die haben nie aufgegeben und immer versucht nach vorne zu spielen", zollte der VfL-Coach dem Gegner seinen Respekt.

Zu Beginn der zweiten 45 Minuten waren die Nagolder dann wieder auf der Höhe und kontrollierten das Geschehen auf dem Platz. Daniel Atis traf nach einer Stunde zum 4:1 (61.), nachdem ihm Christoph Ormos den Ball schön in die Schnittstelle gelegt hat.

Die Partie war praktisch gelaufen, auch wenn Valerij Bogdanov mit dem 2:4 (73.) das Ergebnis für die Einheimischen noch etwas freundlicher gestalten konnte. "Ein Geschenk, völlig unnötig", kommentierte Thomas Schwarz den zweiten Tuttlinger Treffer.

Nach weiteren zehn Minuten sah Gökhan Bagci (84.) die Ampelkarte. In personeller Überzahl brachte der VfL Nagold die Führung sicher nach Hause.

SC Tuttlingen: Ali-Berkay Aslanbas, Asim Ademi (64. Simon Lehrmqayer), Dennis Habibovic, Sheriff Bah, Florian Ionel Tirca, Gökhan Bagci, Richard Titer, Lukas Klüppel (72. Carlos Hehl), Patrick Renner, Kevin Switalla (82. David Switalla), Valerij Bogdanov.

VfL Nagold: Hannes Walz, Deniz Bas, Valentin Asch, Raphael Schaschko (89. Tim Jung), Adrian Döbele, Marco Quiskamp, Christoph Ormos, Matthias Rebmann (72. Fabian Mücke), Michael Nebert, Daniel Atis, Luka Kravoscanec (30. Burak Tastan).

Tore: 0:1 (3.) Luka Kravoscanec; 0:2 (5.) Luka Kravoscanec; 0:3 (15.) Daniel Atis; 1:3 (45.) Patrick Renner; 1:4 (61.) Daniel Atis; 2:4 (73.) Valerij Bogdanov.

Besonderes Vorkommnis: gelb/rot (84.) für Gökhan Bagci (SC Tuttlingen).

Schiedrichter: Jan Pesch; Assistenten Benedikt Wiegmann, Simone Hoffmann.

Zuschauer: 100.

 

Quelle: Schwarzwälder Bote; Foto: Kraushaar

Trainerkarussell dreht sich weiter

Neue Abteilungsführung entscheidet sich für neue sportliche Ausrichtung
Neue Abteilungsführung entscheidet sich für neue sportliche Ausrichtung

Nachdem die VfL-Verantwortlichen für kommende Saison die Trainerpositionen der B-Junioren-, A-Junioren- und der Bezirkligamannschaft neu zu besetzen haben, wurde zu Beginn der Woche bekanntgeben, dass auch der Vertrag von Landesligacoach Thomas Schwarz über das Saisonende hinaus nicht verlängert wird.
"Thomas Schwarz ist nicht nur ein guter Trainer, wir haben ihm auch viel zu verdanken. Er hat die Mannschaft vor einem Jahr in einer schwierigen Situation übernommen und stabilisiert. Dafür sind wir sehr dankbar und zollen ihm hohen Respekt", zeigt Abteilungsleiter Ulrich Hamann hohe Wertschätzung für die Arbeit des 50-Jährigen.
"Aber bei den Planungen für die neue Saison sind wir zu der Überzeugung gekommen, dass ein kompletter Neustart für uns als Abteilungsleitung und für unsere Philosophie, den so genannten ›Nagolder Weg‹, hilfreich, sinnvoll und zielführend wäre", führt er weiter aus. Alles auf null, heißt es also bei den Nagoldern: neue Abteilungsleitung und neue Trainer.

Thomas Schwarz zeigte sich von der Entscheidung des Vereins überrascht. Gerne hätte er den „Nagolder Weg“, der von ihm bereits noch in der Verbandsliga eingeleitet wurde, weiter mit seiner Mannschaft begleitet. „Klar ist aber auch; meine beiden Verpflichtungen fielen jeweils noch in den Verantwortungsbereich der Vorgänger in der Abteilungsleitung. Es ist daher völlig legitim, dass bei gegebenenfalls unterschiedlicher sportlicher Auffassung, auch auf der Chef-Trainer-Position seitens der neuen Abteilungsführung eine neue sportliche Ausrichtung gewünscht wird.“

Thomas Schwarz versicherte, im Trainer-Team bis zum Sommer alles daranzusetzen, um die positive Entwicklung des jungen Landesliga-Teams weiter zu forcieren und eine erfolgreiche Rückrunde zu spielen.

Die Spieler wurden am Montagabend nach dem Training informiert. das Gespräch mit Thomas Schwarz ging bereits vergangene Woche über die Bühne.  Das Programm der neuen Abteilungsleitung, die erst seit September im Amt ist, war von Anfang an umfangreich. Nach der Trennung von Gerd Teufel, dem Trainer der Bezirksliga-Mannschaft im Winter, und der Bekanntgabe, dass Benni Maier (wechselt für ein halbes Jahr als Trainer von der U19 in die Bezirksliga) im Sommer nach Gechingen wechselt, war klar, dass für die U17, für die U19 und für die U23-Bezirksliga-Mannschaft neue Trainer gesucht werden müssen.

 

Nun hat sich die Abteilungsleitung dazu entschlossen, eine weitere Trainerstelle im Sommer neu zu besetzen,
nämlich die des Landesliga-Trainers. Auf den ersten Blick wirkt das überraschend, zumal die Mannschaft die Mannschaft mit 27 Punkten in der Landesliga auf dem fünften Platz gut da steht und in Person von Thomas Schwarz ein anerkannt guter Trainer am Ruder steht.
Die Verantwortlichen des sind mit einigen potenziellen Nachfolgern im Gespräch. Namen werden noch keine gehandelt.
"Das Interesse ist groß. Aber die guten Bewerber sind natürlich auch von anderen Vereinen umworben. Deshalb müssen wir jetzt sehr schnell entscheiden", sagt Ulrich Hamann.
Quelle: VfL Nagold Fußball - Facebook Seite, sowie Schwarzwälder Bote


Auch der VfL verstärkt sich am "Deadline Day"

und holt Adi Döbele zurück an die Nagold

Adi Döbele (2 v.re.): Juni '16 verabschiedet, jetzt wieder zurück in Nagold
Adi Döbele (2 v.re.): Juni '16 verabschiedet, jetzt wieder zurück in Nagold


Auf eine Stadionwurst mit...                                                    dem Feuerwehrmann mit dem Torinstinkt

Der ehemalige Toptorjäger und VfL-Ex Coach Markus Holzberger im Interview

"Mein größter sportlicher Erfolg als Trainer war der Verbandsliga-Aufstieg mit Nagold 2008"
"Mein größter sportlicher Erfolg als Trainer war der Verbandsliga-Aufstieg mit Nagold 2008"

Vielversprechend begann Markus Holzbergers Jugend.

In der D-Jugend wurde der damals Neunjährige von Borussia Dortmund gesichtet. Zwei Jahre zuvor war er,

von Pfalzgrafenweiler kommend, mit seiner westfälischen Mutter nach Scharnhorst gezogen.

Als Vorstopper wurde er unter anderem Westfalenmeister mit der Jugendmannschaft des BVB, bis eine Erkrankung der Mutter die Familie zum Rückzug in den Schwarzwald bewog. „Das war sehr schlimm für mich“, sagt der heute 51-Jährige rückblickend. Alle Gegenwehr half nichts, von nun an spielte der Jugendliche wieder im beschaulichen Pfalzgrafenweiler. Bis auf ein kurzes Intermezzo bei Dornstetten blieb er

auch seinem Geburtsort treu, richtig motiviert sei er aber nicht gewesen.

Die Zeit bei den Aktiven brachte schließlich eine grundlegende Änderung: „Als bei uns der Sturm ausgefallen ist, wurde ich im Angriff eingesetzt und habe gleich getroffen“, erinnert sich Holzberger. Von da an habe er immer im Sturm gespielt – und vergolt es mit reichlich Treffern.

So schoss er die Schwarzwälder in der Saison 1986/87 in die Landesliga – sich selbst sogar bis in die Oberliga.

Er hatte ein lukratives Angebot vom SSV Reutlingen erhalten, inklusive Arbeitsplatz und Wohnung.Diese Versprechen aber wurden vom damaligen Drittligisten nie eingelöst, sodass Holzberger nach nur einer Saison nach Nagold wechselte.

Nagold sollte nach dem BVB die zweite große Liebe des Westfalen werden, wenn auch erst später. Denn hier erlebte der Torjäger seine fußballerisch schönsten Zeiten. In der Saison 1994/95 war er bei Pfalzgrafenweiler zum Spielertrainer geworden und so in die Landesliga aufgestiegen. Nach einem Abstecher über Neustetten kehrte er nun nach Nagold zurück.

Dieser steckte damals tief in der Krise, mit nur einem Pünktchen aus der Vorrunde stand dem VfL das Wasser bis zum Hals. Markus Holzberger wurde als „Retter“ engagiert – und schaffte das kaum Mögliche: den Klassenerhalt. Darauf ist er bis heute stolz. In weiteren vier Jahren als Spielertrainer gelang ihm gar der Aufstieg in die Landesliga und der zweifache Pokalsieg.

2003 wiederholte er das Kunststück beim SV 03 Tübingen, den er ebenfalls aus der Krise holte und am Ende gar Sechster wurde. Anschließend folgten weitere vier Jahre in Nagold, in denen er es bis auf den fünften Platz in der Verbandsliga schaffte. „Mehr ging nicht“, sagt er zur Aufgabe seiner Tätigkeit beim VfL.

Doch ganz vorbei war es noch nicht: Der FC Rottenburg rief an und wollte ebenfalls aus der Misere befreit werden. In einem Gespräch mit der SÜDWEST PRESSE hatte Holzberger damals ausdrücklich gesagt, nicht wieder nur der „Feuerwehrmann“ sein zu wollen. Am Ende sei er dennoch genau das gewesen, gesteht er rückblickend ein. Rottenburg gewann das Relegationsspiel gegen den ungeliebten Ex-Verein Holzbergers, den SSV Reutlingen, mit 4:2 und schaffte den angestrebten Landesliga-Verbleib.

Danach war es aber wirklich vorbei. Seitdem spielt Holzberger nur noch gelegentlich bei den Alten Herren. Doch auch hier hat ihn sein Torinstinkt noch nicht ganz verlassen: Beim SVF Turnier in Freudenstadt wurde er mit der Traditionself nicht nur Turniersieger, sondern mit fünf Treffern auch Torschützenkönig. In der SÜDWEST PRESSE blickt er auf seine vielseitige Laufbahn zurück.

 

 

Herr Holzberger, wie verfolgen Sie Ihre verschiedenen Vereine?

Ich verfolge eigentlich alle, vor allem Tübingen, Nagold und Pfalzgrafenweiler. Da habe ich noch sehr gute Kontakte.

Allerdings verfolge ich viel übers Internet, da ich nicht so viel Zeit habe, um jedes Wochenende bei drei Vereinen neben dem Platz zu sein.

 

 

Was war Ihr größter sportlicher Erfolg?

Eigentlich als Trainer in Nagold. Aber als Spieler waren es die sechs Tore beim 8:1 gegen Sulz mit Nagold in der Landesliga Staffel 3. Das ist bis heute ein Rekord. Und in der Bezirksliga Böblingen/Calw habe ich nochmal in einem Spiel sechs Tore geschossen, das ist auch immer noch Rekord. Ich war schon ein echter Torjäger.

 

Wie sind Sie dem Sport heute verbunden?

Ein bisschen bei den Alten Herren, mehr geht leider nicht. Aber ich bin absoluter BVB-Fan. Gegen Lissabon war ich durch den Manager von André Schürrle, der ein Bekannter von mir ist, das letzte Mal im Stadion.

 

 

Was sind Ihre schönsten sportlichen Erinnerungen an die gute, alte Zeit?

Das war der Verbandsliga-Aufstieg mit Nagold 2008. Das hat mich selbst gewundert, dass wir das geschafft haben.

 

 

Was ist die schlimmste sportliche Erinnerung?

Mein Knöchelbruch. Und mein Kreuzbandriss. Das war innerhalb von genau einem Jahr: Am 23. Januar 1991 hatte ich den Kreuzbandriss, am 23. Januar 1992 den Knöchelbruch. Deswegen hasse ich den 23. Januar, das ist mein Unglückstag (lacht).

 

 

Wer war Ihr härtester Gegenspieler?

Das war der Mulle. Ein Verteidiger in Horb als ich bei Pfalzgrafenweiler gespielt habe. Eigentlich hieß er Müller, aber alle haben ihn nur Mulle genannt. Der war hart, aber fair.

 

 

Treiben Sie heute noch Sport?

Ich spiele seit mittlerweile fünf oder sechs Jahren regelmäßig Tennis, also immer mal wieder. Außerdem spiele ich ja noch Fußball bei den Alten Herren oder bei den Traditionsmannschaften. Außer bei Freudenstadt habe ich auch mal für den VfB Stuttgart gespielt.

 

 

Wo gibts die beste Stadionwurst?

In Nagold natürlich.

 

 

Warum?

Weil die einfach gut ist (lacht).

 

 

Verfolgen Sie Sport lieber live vor dem Fernseher oder vor Ort im Stadion?

Lieber im Fernsehen, weil ich ja BVB-Fan bin und nur dreimal im Jahr hochkomme, wenn ich meine Mutter besuche.

Dann versuche ich auch immer ins Stadion zu gehen, ich bin ja auch Vereinsmitglied. Ich habe schwarz-gelbes Blut.

 

 

Quelle: http://www.neckar-chronik.de/Nachrichten/Feuerwehrmann-mit-Torinstinkt-318651.html